Julius Wolff unterrichtete in den 1930er Jahren an der jüdischen Schule, wo er die zweite Lehrerstelle innehatte. Traurige Bekanntheit erlangte er durch die nationalsozialistische Verfolgung. Ein bekanntes Bild dieser Zeit die Demütigung Wolfs und seiner arischen Freundin Christine Neemann. Die beiden wurden am 24. Juli 1935 von SA-Männern durch die Straßen getrieben und tragen dabei Schilder mit der Aufschrift Ich bin ein Rasseschänder bzw. Ich bin ein deutsches Mädchen und habe mich vom Juden schänden lassen um den Hals.[1]

Wolff konnte nach den Geschehnissen in die Vereinigten Staaten fliehen.[2]

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 241
  2. Information zur Ausstellungsvorbereitung über Anne Frank, abgerufen am 11. August 2021

Siehe auch