Buschhauser Drift | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Westermarsch I | |||||||
| Erschließungsjahr | um 1583 | |||||||
| Namensgebung | unbekannt | |||||||
| Historische Namen | unbekannt | |||||||
Buschhauser Drift ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Westermarsch I. Sie ist eine südliche Nebenstraße des Altendeichswegs und endet als Sackgasse an einer Hofstelle.
Geschichte
Herkunft des Namens
Namensgebend sind die bei Sturmflut entstandenen Kolken, welche sich hier befinden. Ein Kolk ist eine mit Wasser gefüllte Vertiefung, die ein Überbleibsel strömender Gewässer ist. Bildlich kann man sie sich wie einen großen Teich vorstellen.
Entwicklung
Der Zeitpunkt der Erschließung fällt in den Zeitraum der Eindeichung des Westermarscher Neulandes um 1583, was jedoch nur bis zur ersten Hofstelle gilt. Der südlichere Teil der Straße wurde erst ab 1678 mit der Eindeichung des Charlottenpolders erschlossen, als der vordere Deich nicht mehr als solcher benötigt und daher durchbrochen werden konnte. Dies ist auch gut auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 erkennbar.[1]
Gebäude und Plätze
In der Straße befinden sich zwei Bauernhöfe. Der vordere der beiden trägt den Namen Belvedere und stammt aus dem Jahr 1716, der hintere wird Friederikenplaats genannt und wurde 1837 erbaut.[2][3]
Einzelnachweise
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
- ↑ Beschreibung von Westermarsch I in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
- ↑ Internetseite des Ferienhofs Friederikenplaats, abgerufen am 12. Dezember 2020.