Zichorienfabrik

Aus Norder Stadtgeschichte
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Zichorienfabriken stellten einen Ersatzkaffee aus der Zichorie, einer bis zu 1,25 Meter hochwachsenden Gemüsepflanze her. Noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war dieses Surrogat ein vor allem bei den ärmeren Bevölkerungsschichten beliebtes Getränk, da viele sich den teureren, echten Kaffee nicht leisten konnten. Teilweise wurde nur Kaffee aus Zichorien getrunken, teilweise wurde dieser damit gestreckt.[1]

Siehe auch

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 235