Försterpfad
Försterpfad | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Stadtteil/-viertel | Ekel |
| Erschließungsjahr | um 1950 |
| Namensgebung | 1972 |
| Historische Namen | K-Straße
Prielstraße |
Der Försterpfad ist eine Gemeindestraße in Ekel. Die Straße grenzt nördlich an den Ekeler Weg und südlich an die Osterstraße. Über sich gegenüber liegende Lohnen etwa mittig der Straße kann man gen Westen zum Weidenweg und gen Osten zur Straße Am Judasschloot gelangen.
Geschichte
Herkunft des Namens
Namensgebend ist der Beruf des Försters. In der Nähe (westlich des Weidenwegs) befindet sich hierzu passend der Jägerpfad.
Entwicklung
Der Försterpfad gehörte zu den ersten, die in Norden nach dem Zweiter Weltkrieg erschlossen wurden.[1][2] Da man sich zunächst noch auf keinen verbindlichen Namen einigen konnte, erhielt die Straße den vorübergehenden Namen K-Straße. Auch 13 weitere Straßen in Norden trugen vorübergehend Namen, die mit einem Buchstaben begannen.[3] 1950/1951 wurde die Straße dann in Prielstraße umbenannt, mit der Eingemeindung der Gemeinde Lintelermarsch, wo es so einen Namen ebenfalls gab, gab man dem Försterpfad dann seinen heutigen Namen.
Der nördliche Teil des Försterpfads wurde in den 1950er Jahren erschlossen und bebaut. Hier befinden sich überwiegend Siedlungshäuser aus den 1950er Jahren, die im Rahmen von Wohnungsbauprogrammen gebaut und anschließend teilweise von Einheimische, teilweise an Vertriebene verkauft wurden. Die Bewohner dieser Häuser hatten die Auflage, sich weitestgehend selbst zu versorgen. Dafür wurden ihnen großzügige Grundstücke zugeteilt, die sie bewirtschaften konnten.[4] Ein Teil der Siedlungshäuser wurde für Neubauten abgerissen.
Seit den 1970er Jahren wurde der restliche Teil des Försterpfads bis zur Osterstraße erschlossen und bebaut. Wie auch bei Am Judasschloot versäumten es die Planer, einen ausreichenden Abstand für Arbeitsgeräte zum Reinigen des Judas einzuplanen, sodass die Grundstücke bis an das Ufer ragen.
Für den Anschluss an die Osterstraße und Neubauten wurden die unter Osterstraße 71 bis 74 fallenden Häuser abgebrochen.
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern. Lediglich an der östlichen Ecke zur Osterstraße befindet sich ein relativ großes Mehrfamilienhaus (Wohnblock).
Galerie
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Blick in die Straße. Aufgenommen am 7. Dezember 2020 aus Richtung des Ekeler Wegs.
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Die ursprüngliche Einheitsbebauung auf der westlichen Straßenseite. Aufnahme vom 30. Januar 2021.