Vorsängers Haus | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Vorsängers Haus | Text = Gebäude in Norden | center = 53.59469265922785, 7.208577685338386 | circle = 53.59469265922785, 7.208577685338386 : 30 | zoom = 17 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1891 | |||||||
| Erbauer | Jüdische Gemeinde | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Synagogenweg 2
26506 Norden | |||||||
Vorsängers Haus ist der Name eines Gebäudes im Synagogenweg. Hier wohnte bis zur Reichspogromnacht 1938 der Vorsänger, eine Art Chorleiter bzw. Musikverantwortlicher, der (Jüdische Gemeinde|jüdischen Gemeinde]]. Im Keller des Hauses befand sich zudem ein Frauenbad. Im Hinterhaus wurde Holz zum Sargbau sowie die Totenbahren aufbewahrt. 1891 wurde das Gebäude durch einen Neubau ersetzt.[1]
Das Gebäude steht heute wegen seiner "geschichtlichen Bedeutung aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für Kultur- und Geistesgeschichte" als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz und wird als Restaurant benutzt. Lange Zeit befand sich hier das "Restaurant Klütje", mittlerweile ist es eine Pizzeria ("Pizzeria Italia").
Einzelnachweise
- ↑ Schreiber, Gretje (2006): Norder Häuser (XIX): Die Bewohner des Neuen Weges, in: Ostfriesischer Kurier, 17./18. August 2006, S. 12