Seekabelendstelle | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Seekabelendstelle | Text = Gebäude in Norden | center = 53.59705983744224, 7.206527208265481 | circle = 53.59705983744224, 7.206527208265481 : 30 | zoom = 16 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Gründung | 1970er Jahre | |||||||
| Auflösung | - | |||||||
| Rechtsform | Teil der Deutschen Telekom AG | |||||||
| Hauptsitz | Große Mühlenstraße 10
26506 Norden | |||||||
Die Seekabelendstelle (offiziell: "Competence Center Submarine Cables") in Norden verbindet als Ankerpunkt mehrere Seekabel einen Großteil des europäischen Telefon- und Datenverkehrs mit Amerika. Das Gebäude befindet sich in der Großen Mühlenstraße ud stammt aus den 1970er Jahren. Aufgrund seiner Wichtigkeit für die internationle Kommunikation wird die Seekabelendstelle von US-amerikanischen Behörden als außerordentlich wichtig für die Sicherheit der Vereinigten Staaten erachtet und als potentielles Terrorangriffsziel eingestuft.[1] Daher ist es streng gegen Zugriff gesichert und teils verbunkert.
Eine Seekabeltrasse beginnt in Norden und führt über Blåbjerg (Dänemark) und die Shetland-Inseln durch den Atlantik nach Manasquan und Tuckerton (New Jersey). Eine weitere Trasse führt über Katwijk (Niederlande), Saint-Valery-en-Caux (Frankreich), Bude (Großbritannien) durch den Atlantik wieder nach Tuckerton und Manasquan. Wo genau die Kabel vergraben liegen, wird aus Gründen der Sicherheit geheim gehalten.
Einzelnachweise
- ↑ Artikel bei Welt der Wunder, abgerufen am 5. März 2021