Haus Löwenstein

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Basisdaten
Entstehungszeit um 1890
Erbauer Familie Löwenstein
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Schlachthausstraße 1

26506 Norden

Das Haus Löwenstein ist ein Gebäude aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert, in dem sich bis zu ihrer Ermordung durch die Nationalsozialisten die Schlachterei der jüdischen Familie Löwenstein befand. Zuletzt wurde diese (seit spätestens 1926)[1] von Julius Löwenstein betrieben. An die Familie erinnern heute noch Stolpersteine vor dem Haus.[2]

Damals hatte das Gebäude noch die Hausnummer 18 (oder 19).[3] Mit dem Ausbau des Burggrabens und dem Bau der Neuen Mühlenbrücke änderten sich die Hausnummern. Die damalige Schlachthausstraße 1 wurde nun zum Burggraben 32.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren hier unter anderem die Schlachtereien Schmidt und Klein ansässig. Zudem hat sich hier zeitweise ein Imbiss befunden.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 363
  2. Stolperstein vor seinem ehemaligen Wohnhaus, abgerufen am 11. Februar 2022
  3. Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 339

Siehe auch