Westerloog | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| {{#multimaps: | Title = Westerloog | Text = Ort in Norddeich | center = 53.627667191702805, 7.195596266678009 | circle = 53.627667191702805, 7.195596266678009 : 150 | zoom = 16 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | ||||||||
| Kategorie | Orte in Norddeich | |||||||
| Stadtteil/-viertel | Norddeich | |||||||
| Genaue Lage | Westerlooger Strohweg
26506 Norden | |||||||
Westerloog war einst eine Ortschaft in der Gemeinde Lintelermarsch (heute Norddeich) und bestand aus den beiden Höfen Westerlooger Grashaus und Osterlooger Grashaus. Der Name bedeutet sinngemäß übersetzt "Westdorf". Als Pendant kann das etwas weiter östlich gelegene Osterloog gesehen werden.
Die vorgenannten Grashäuser waren historisch Vorwerke des Klosters Marienthal. Als Vorwerke bezeichnet man landwirtschaftliche (Neben-)Gebäude, die sich außerhalb der eigentlichen Anlage, zu der sie gehören, befinden (vgl. Ekeler Vorwerk. Nach der Reformation fielen die Besitztümer von Westerloog an den Grafen von Ostfriesland. Die Höfe verfügten jeweils über 118,5 Diemat Land. Ein Diemat sind etwa 5.700 qm, wodurch sich eine Gesamtfläche von etwa 675.500 qm ergibt. Daneben konnten sie je einen Heller bewirtschaften. Als "Heller" bezeichnet man Gebiete, die sich seeseits von Deichen befinden und bewirtschaftet werden können, sofern sie nicht überflutet werden. In der Regel handelt es sich um Salzwiesen.[1]
Nördlich von Westerloog befindet sich ein Flugplatz, betrieben von der Reederei Frisia.
Laut amtlicher Aufzeichnungen des Königreichs Hannovers, zu dem Ostfriesland einst gehörte, sollen hier im Jahr 1848 insgesamt 23 Personen in zwei Häusern gewohnt haben. Dies ergibt eine durchschnittliche Haushaltsgröße von 11-12 Personen.[2]
Einzelnachweise
- ↑ Beschreibung der Lintelermarsch in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
- ↑ Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848