Haus Barenbusch | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 16. Jahrhundert | |||||||
| Erbauer | unbekannt | |||||||
| Burgentyp | Steinhaus | |||||||
| Erhaltungszustand | geschliffen | |||||||
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Die Haus Barenbusch (früher "Haus Barenborg") war ein großes Steinhaus, das sich auf dem Grund des heutigen Barenbuscher Weg 23 befand. Es befand sich unmittelbar nördlich der Idzingaburg und war dessen Schatthaus (Schatzhaus).
Erbaut wurde das Gebäude im 16. Jahrhundert, wobei nähere Angaben, auch über den Erbauer, nicht bekannt sind. Vermutlich war es jedoch das damals mächtige Häuptlingsgeschlecht Idzinga. Zunächst ein alleinstehendes Steinhaus wurde es nach 1750 um eine Gulfscheune erweitert. Die auf alten Gemälden zu erkennenenden Schiebefenster stammen ebenfalls aus der Zeit nach 1750.
Das Haus war eingeschossig und hatte zwei Räume, von denen einer ein großer Saal war.
Nach einem Brand im Jahr 1892 wurde das Gebäude abgerissen und auf dessen Grund eine prachtvolle Stadtvilla errichtet, die heute noch existiert und unter Denkmalschutz steht. Vom Haus Barenbusch ist nur noch das Kellergewölbe vorhanden, was sich unter dem heutigen Bau befindet.
Quellenverzeichnis
- Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
- Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 37ff.