Marie Janssen war zeitlebens als Altenpflegerin (Gemeindeschwester) tätig. Sie war 41 Jahre für die Ludgerigemeinde Norden tätig und wird als tiefgläubige, gutherzige Frau beschrieben.
Um 1900 hatte sie den Jung-Mädchen-Verein ins Leben gerufen; die Zusammenkünfte hielt sie in ihrem eigenen Haus ab. Da die Gruppe immer größer und das Haus dadurch zu klein wurde, wuchs in ihr schon bald der Wunsch nach einem außerkirchlichen Gemeindezentrum. Einem glücklichen Zufall zu verdanken war es, dass eine Freundin von ihr einen Bauplatz an der östlichen Norddeicher Straße besaß, den sie Janssen überließ. Diese trug daraufhin 6.000 Mark durch Spenden zusammen und überließ dem Kirchenvorstand der Ludgerigemeinde den Bauplatz mitsamt des Spendengeldes unter der Bedingung, ein Gemeindehaus an besagter Stelle zu errichten.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Geschichte des Gemeindehauses der Ludgerigemeinde Norden, abgerufen am 11. Oktober 2021