Caspar Telting

Version vom 9. September 2021, 11:44 Uhr von Ostfriesenlord (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „'''Dr. Caspar Ernst Telting''' (* 1757 in Dornum; † 1833 in Leer) war ein wohlhabender Grundbesitzer, Kaufmann und Amtsträger, der auch in Norden wirkte. =…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Dr. Caspar Ernst Telting (* 1757 in Dornum; † 1833 in Leer) war ein wohlhabender Grundbesitzer, Kaufmann und Amtsträger, der auch in Norden wirkte.

Leben

Die Familie Telting ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts in Ostfriesland nachweisbar, wo ihre Vertreter zunächst in mehreren Generationen als lutherische Pastoren in Erscheinung traten. Der gebürtige Osnabrücker Johann Heinrich Telting wird 1705 im Alter von 35 Jahren als Pastor nach Holtgaste (Landkreis Leer) berufen; auf ihn dürften alle ostfriesischen Teltings zurückgehen. Caspar Ernst war ein Enkel dieses Johann Heinrich Telting.[1]

Dr. Caspar Ernst Telting wurde der wahrscheinlich erste Jurist der Familie und absolvierte sein Studium in Halle. Er wurde später Amtmann in Leer. Auch sein Sohn Michael Christian Arnold wurde zu einem hohen Beamten und Amtmann des Amtes Norden, später Oberamtmann des Amtes Berum. Dieser ersteigerte 1818 das Haus Am Markt 64 in Norden. Auch ist nach ihm der Teltingskamp benannt, der jedoch erst 1882 bebaut wurde, aber zuvor in seinem Eigentum lag.[1][2]

1804 ließ Caspar Ernst den Teltingspolder, der heute zu Neuwesteel gehört, eindeichen. Dieser wurde nach ihm benannt.[3]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Tielke, Martin (2007): Biographie der Familie Telting, veröffentlicht in der Personendatenbank der Ostfriesischen Landschaft
  2. Genealogische Aufzeichnung zu Michael Christian Arnold Telting, abgerufen am 9. September 2021
  3. Schreiber, Gretje (2019): Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 89709

Siehe auch