Norddeicher Hafen | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Kategorie | Orte in Norddeich | |||||||
| Stadtteil/-viertel | Norddeich | |||||||
| Genaue Lage | nördliches Ende von Norddeich | |||||||
Der Norddeicher Hafen gehört mit über zwei Millionen Passagieren jährlich nach Rostock und Puttgarden zu den größten Personenhäfe der Bundesrepublik. Insbesondere seit dem 19. und noch mehr seit dem 20. Jahrhundert machte er eine rasante Entwicklung von einem unbedeutenden Fischerhafen zu einem weitflächigen und vielseitig genutzten Seehafen durch.
Geschichte
Lange Zeit war der Norder Hafen der bedeutendste der Stadt. Spätestens nach dessen zunehmender Verlandung und schließlich dem Bau des Leybuchtsiels endete dessen Bedeutung für die Stadt, während die des Norddeicher Hafens zunahm.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs plante die Wehrmacht die Zerstörung des Hafens, um den Alliierten diese wichtige Infrastruktur nicht in die Hände fallen zu lassen. Glücklicherweise kam es hierzu nicht.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 299
Quellenverzeichnis
- Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
- Informationen zum Norder Hafen auf Norden.de, abgerufen am 20. März 2021
- Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich
- Stöver, Christof (2000): Menschen und Geschichten um den Norder Hafen, in: Beilage Ostfriesischer Kurier 3. Juni 2000, S. 18