Lammertsches Haus | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Lammertsches Haus | Text = Gebäude in Norden | center = 53.59455504068102, 7.209930555100108 | circle = 53.59455504068102, 7.209930555100108 : 20 | zoom = 18 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | vor 1800 | |||||||
| Erbauer | unbekannt | |||||||
| Bauweise | verputzter Ziegelsteinbau | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Neuer Weg 24
26506 Norden | |||||||
Das Lammertsche Haus wurde nach Hinrich Lammert benannt, der in der Zeit um 1893 Eigentümer des Hauses wurde. Zuvor war das Gebäude im Besitz vieler verschiedener Personen sowie gewerblicher Einrichtungen.
Geschichte
So soll hier in der Zeit um 1800 ein Blaufärber namens Rahusen gewohnt haben, von 1864 bis 1867 war hier der Sitz des Verlags von Heinrich von Bloh, der hier seine Tageszeitung Der Telegraph druckte. Anschließend befand sich hier die Neuenhoofsche Bierhalle, eine Gaststätte mit Tanzgelegenheiten.[1]
Nach 1875 richtete sich hier der Friseursalon Schipper ein, später dann das Zigarrengeschäft Gebrüder Haase und dann Kaiser's Kaffeegeschäft. Ab etwa 1893 richtete Hinrich Lammert hier die Möbelhandlung Lammert ein.[2]
Bis mindestens in die 1990er Jahre hinein befand sich in dem traditionsreichen Haus die Werkstatt des Augenoptikermeisters Adolf Zach, einem Schwiegersohn von Hinrich Lammert sowie ein von Fred Leschke betriebenes Möbelgeschäft.[2] Heute befindet sich hier das Sportgeschäft Intersport Reinhardt.
Beschreibung
Der klassizistische, zweigeschössige Prachtbau wurde traufständig zur Straßenseite errichtet. Im Dachgeschoss befindet sich eine Dachgaube, deren Giebel ebenfalls zum Neuen Weg zeigt.
Beim Ausbau des Dachgeschosses gegen Ende der 1920er Jahre wurden Balken aus dem Transportbestandes eines vor Juist gestrandeten, russischen Seglers verwendet. Die Balken wurden, da die eigene Währung inflationsbedingt nichts wert war, gegen Möbel, Taschen und Hausuhren eingetauscht.[2]