Lorenzweg

Aus Norder Stadtgeschichte
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Lorenzweg

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Neuwesteel
Erschließungsjahr nach 1789
Namensgebung um 1790
Historische Namen unbekannt

Der Lorenzweg ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Neuwesteel. Die Straße setzt nördlich beginnend den Straßenverlauf des Polderwegs fort, bis er in Höhe der Schleuse Leybuchtsiel in die Straße Am Leybuchtsiel übergeht. Der Lorenzweg hat einen östlichen Nebenarm, der im weiteren Verlauf als Sackgasse endet.

Geschichte

Herkunft des Namens

Die Straße verläuft am südlichen Ende des Lorenzpolders, der der Straße ihren Namen gab.

Entwicklung

Anders als die meisten Straßen von Neuwesteel existiert der Lorenzweg bereits bedeutend länger, da er sich auf um 1789 neu eingedeichtem Land befindet. Seinen Namen hat der Lorenzweg vermutlich bereits seit seiner Erschließung. Dies ist anzunehmen, da der Tod des Namensgebers im Jahr 1790 mit der Erschließung des Lorenzpolders einhergeht und es unüblich ist, Straßen oder Wege nach noch lebenden Personen zu benennen. Vielmehr erfolgt diese Ehrung grundsätzlich posthum.[1]

Gebäude und Plätze

In der Straße befinden sich einzelne Wohnhäuser und Höfe. Zudem befindet sich hier auch eines der beiden Zollhäuser von Neuwesteel, welche jedoch postalisch zu Am Alten Zollhaus gehört.

Am nordöstlichen Ende der Straße befindet sich die Kurbelpünt, eine Fähre, mit der Fußgänger und Fahrradfahrer zum auf der anderen Uferseite des Norder Tiefs gelegenen Fährweg gelangen können.

Ungefähr in Höhe des Altmarscher Tiefs befindet sich ein Getreidefeld, auf dem aufgrund seiner strikt biologisch betrieben Bewirtschaftung auch andere Pflanzen blühen. Zur Blütezeit ist das Feld durch seine roten Mohnblumen bereits von Weitem erkennbar und ein beliebtes Fotomotiv. Aufgrund der Tatsache, dass zu viele Menschen das Feld betreten und dadurch den ohnehin schon relativ geringen Ertrag (aufgrund der biologischen Bewirtschaftung) schmälern, planen die Eigentümer nun Vorrichtungen, um das Feld vor dem Betreten durch Unbefugte zu schützen. Nach Angaben der Bäuerin soll es zuletzt sogar vorgekommen sein, dass sich Familien zum ausgiebigen Picknick im Feld eingerichtet und dadurch viele Pflanzen zerstört haben.

In Höhe des vorgenannten Feldes ist auch noch ein Teil der alten Deichlinie erkennbar.

Einzelnachweise

Siehe auch