Ekeler Gaste

Aus Norder Stadtgeschichte
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Ekeler Gaste

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ekel
Erschließungsjahr vermutlich 16. Jahrhundert
Namensgebung unbekannt
Historische Namen Weg nach Norden
Straßenbild. Aufgenommen am 7. Dezember 2020 aus Richtung des Looger Wegs.

Die Ekeler Gaste ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Ekel. Sie grenzt östlich an den Looger Weg und westlich an den Rosenweg. Nördlich gehen die Holunderstraße, die Rotdornstraße und der Haselweg ab. Zudem kann man über eine Lohne zur Fichtenstraße bzw. zum Tannenweg gen Norden gelangen. Südlich der Ekeler Gaste gehen der Akazienweg, An der Gartenallee, die Holunderstraße und der Buchenweg ab.

Nördlich geht lediglich die Straße Hoog Ses ab, südlich die Schützenstraße, der Weidenweg, der Försterpfad, Am Judasschloot und die Dr.-Frerichs-Straße.

Geschichte

Herkunft des Namens

Die Namensgebung basiert auf dem markant auf dem Geestrücken verlaufenden Straßenzurück. "Gaste" ist das niederdeutsche Wort für "Geest".

Entwicklung

Die Geest als Landschaftsform ist neben der Marsch typisch für Norden und seine Umgebung und liegt höher als diese. Daher gehören die Gegenden um "Gasten" zu den erstbesiedelten Orten von Norden, so auch die Ekeler Gaste. Die Ekeler Gaste ist eine der ältesten Straßen in Norden, vermutlich bereits vor der Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden - und spätestens seit Mitte-Ende des 19. Jahrhunderts befestigt, wie die preußische Grundkarte von ca. 1895 veranschaulicht.[1] Dies hebt ihre Bedeutung als wichtige Verkehrsstraße hervor.

Die Straße ist eine der markantesten von Norden, da sie von den weitestgehend geraden Verläufen der meisten Straßen abweicht und - von oben auf die Karte schauend - schräg verläuft.

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern.

Galerie

Erläuterungen zu Bild 1 bis 4:

Die Fotos wurde am 7. Dezember 2020 aufgenommen. Sie zeigen die Ekeler Gaste jeweils aus östlicher Richtung Looger Weg fotografiert. Erwähnenswert ist der alte Straßenzustand, der auf Bild 4 zu erkennen ist. Die Teerdecke ist erst wenige Jahre zuvor erneuert worden. Der westliche Teil der Straße ist nach wie vor in einem desaströsen Zustand.

Erläuterungen zu Bild 5 bis 9:

Die Fotos wurden am 19. Februar 2021 aufgenommen und zeigen das Gebäude an der Hausnummer 13 (Ecke Rotdornstraße) kurz vor seinem Abriss. Das Gebäude stammt vermutlich aus den 1920er Jahren, wobei der grau verputzte Teil noch älter sein dürfte. Im vorderen, verklinkerten Teil (Bild 2) war lange Zeit (bis etwa 2000) ein kleines Einzelhandelsgeschäft ("Tante-Emma-Laden") ansässig.

Einzelnachweise

  1. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch