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Aus Norder Stadtgeschichte
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Herzlich Willkommen bei Heimatforschung Ostfriesland!

"Vieles, was einst war, ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert."

(Zitat aus Der Herr der Ringe)

Informationen zum Projekt

Der Vergangenheit eine Zukunft geben: Gegründet am 10. November 2020 ist Norder Stadtgeschichte ein Teilprojekt von Heimatforschung Ostfriesland, dem einzigen freien Portal für ostfriesische Heimatforschung. Der Aufbau und die Technologie der Seite basieren auf denselben Prinzipien wie Wikipedia. Der bedeutendste Unterschied ist jedoch, dass sich Heimatforschung Ostfriesland auf einzelne, ostfriesische Regionen spezialisiert hat. Zudem sind die Beiträge nicht nur umfangreicher, sondern umfassen auch ein wesentlich breiteres Spektrum.

Heimatforschung Ostfriesland hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein möglichst umfangreiches Wissen über die Geschichte Ostfrieslands und seiner zahlreichen Ortschaften zu sammeln. Seit der Gründung konnten mehrere tausend Artikel, Fotografien, Bildnisse und Dokumente von und über die Geschichte Ostfrieslands zusammengetragen werden. Eine Übersicht über alle bislang erstellten Artikel von Norder Stadtgeschichte finden Sie hier. Mehr über die Gründung von Heimatforschung Ostfriesland und das Projekt an sich erfahren Sie auf dieser Seite.

Sie fragen sich vielleicht nun, wie funktioniert denn das Ganze denn nun? Ganz einfach: Geben Sie oben rechts einfach ein Schlagwort ein, das Sie interessiert (z.B. Ludgerikirche) und klicken Sie auf das Suchsymbol (Lupe). Zurzeit umfasst Norder Stadtgeschichte annähernd 10.000 Suchbegriffe, speziell über die Stadt Norden und seine Straßen, Häuser, Personen, Orte und vieles mehr.

Weitere Informationen dazu, wie Sie an der Fortführung des Projekts teilhaben können, finden Sie auf dieser und dieser Seite. Folgen Sie uns auch auf facebook, für stetig neue Updates! (Link)

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Artikel der Woche

Das Café ten Cate befindet sich in einem von 1908 bis 1909 errichteten, denkmalgeschützten Gebäude gleichen Namens an der Osterstraße 153. Der Ursprung der ältesten, noch bestehenden Bäckerei und Konditorei der Stadt geht auf das Jahr 1878 zurück.

Jan Tjarks ten Cate errichtete das Gebäude von 1908 bis 1909 auf dem Grund eines älteren, eingeschossigen Gebäudes des Bäckermeisters Taaks, das er dafür abreißen ließ. Zuvor war ten Cate mit seiner Backstube an der schräg gegenüberliegenden Osterstraße 2 ansässig. Der junge ten Cate verstand es, seinen Kunden stets etwas Außergewöhnliches zu bieten.

1953 übernahm Jan Tjarks ten Cate II. den Familienbetrieb in der nunmehr dritten Generation. Gemeinsam mit seiner Frau gelang es ihm, die Umsätze und die Bekanntheit weiter zu steigern. Als eines der herausragenden Neuerungen war das ab August 1956 angebotene öffentliche Fernsehangebot. Auch wurde das Café um das benachbarte Grundstück (Nr. 154) erweitert und dort ein Neubau errichtet. Zum 1. Januar 1983 ging der Betrieb an den Sohn ten Cates, Jürgen ten Cate-Tapper über. Die Familie Tapper führt das Traditionsgeschäft bis heute fort.

Schon gewusst?

  • Die Ludgerikirche ist die größte in Ostfriesland und in Teilen bereits annähernd 800 Jahre alt.
  • Der Schwanenteich war ursprünglich ein Baggersee, der in den 1960 Jahren zu einem Naherholungsgebiet umgewandelt wurde.
  • Vor der Einführung einer neuzeitlichen Hausnummerierung wurde die Stadt Norden in sogenannte Kluften und Rotten unterteilt.

Person des Monats

Aufnahme aus dem Jahre 1895. Dr. h.c. Wilhelm Landmann war ein aus Norden stammender Chemiker und Generaldirektor der WASAG (Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff-Actien-Gesellschaft). Er war der Sohn von Ludwig Landmann, einst Direktor der Norder Eisenhütte.

Neben der wirtschaftlich-technischen Expansion der WASAG durch den Bau neuer Werke und der Akquisition bestehender Unternehmen wurden unter der Führung von Wilhelm Landmann anwendungssichere und wetterfeste Sprengstoffe entwickelt, die sich wegen ihrer Frost-, Schlagwetter- und Kohlenstaubsicherheit sowie ihrer Raucharmut durchsetzten. In den von ihm geleiteten Laboratorien und Versuchsanstalten wurden, gerade in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, entscheidende Beiträge zur Weiterentwicklung der modernen zivilen Sprengstoffindustrie erbracht.

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