Als Behelfsheime wurden provisorische Barackenlager bezeichnet, die die Stadt Norden ab 1944 errichtete, um der ständig steigenden Zahl von Flüchtlingen aus anderen deutschen Städten, insbesondere aus Emden nach der fast gänzlichen Zerstörung am 6. September 1944, ein zumindest provisorisches Dach über dem Kopf bieten zu können. Zu diesem Zeitpunkt stand das Vertriebenenlager Tidofeld noch nicht als solches zur Verfügung, da das Gelände noch militärisch genutzt wurde.
Derartige Behelfsheime hat es in Bargebur sowie an der Manningastraße gegeben.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 11