Schulstraße
Schulstraße | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norden | |||||||
| Erschließungsjahr | um 1920 | |||||||
| Namensgebung | um 1920 | |||||||
| Historische Namen | Ekeler Weg | |||||||
Die Schulstraße ist eine Gemeindestraße in Norden und Ekel. Die Straße grenzt nordöstlich - an einer Kreuzung - an den Ekeler Weg, den Looger Weg und den Heitsweg und führt weiter in Richtung Westen bis zu Am Zingel. In Höhe der Conerus-Schule gabelt sich die Straße und ein Nebenarm führt gen Südosten, wo er an die Große Mühlenstraße grenzt. Ein weiterer Nebenarm verläuft gegenüber der Schule in nördliche Richtung und endet als Sackgasse. Nördliche Nebenstraßen sind der Rosenweg, die Schützenwiese und An der Gartenallee, südliche die Baumstraße, die Bleicherslohne und der Lange Pfad. Letzter ist jedoch von hier aus nur für Fußgänger und Zweiradfahrer erreichbar.
Bis zur Eingemeindung der bis dahin eigenständigen Gemeinde Süderneuland II trug auch die Waldstraße den Namen Schulstraße.
Geschichte
Herkunft des Namens
An der Straße liegen mehrere Schulen, die der Straße ihren Namen gaben. Neben der ehemaligen Grundschule Ekel, der Pestalozzischule und der Conerus-Schule sind dies im weiteren Sinne auch die ehemalige, nicht mehr existente Zingelschule und im weiteren Sinne auch die Gräfin-Theda-Schule und das Ulrichsgymnasium, die jedoch nicht unmittelbar an der Schulstraße liegen, sich aber in dessen mittelbarem Umfeld befinden.
Entwicklung
Die eigentliche Schulstraße ist noch relativ jung und wurde erst um 1920 angelegt, zunächst zwischen Am Zingel und der Gabelung an der Großen Mühlenstraße in der Nähe des Bahnübergangs. Zu den bekanntesten Gebäuden dieser Zeit gehört die 1921 errichtete Pestalozzischule.[1][2] Das vermutlich älteste Privathaus stammt aus dem Jahr 1926 (Hausnummer 67).[3] Die schräg gegenüberliegenden Mehrfamilienhäuser in Richtung Zingel stammen aus dem Jahr 1937.[4]
1939 wurde der Weg dann asphaltiert und erhielt die typische Schleife in Richtung der Kreuzung der beiden Mühlenstraßen. In dieser Schleife wurde auch ein Bunker errichtet.[5][6] Unklar ist, wie genau die Benennung damals lautete. Sicher ist nur, dass der Teil östlich des genannten Bahnübergangs bis zur Kreuzung am Looger Weg und Heitsweg früher noch bis etwa 1958 Ekeler Weg hieß und erst danach in Schulstraße umbenannt wurde.
Dieser letztgenannte Abschnitt gehört zu den ältesten Straßenzüge der Stadt und dürfte bereits lange vor dem 15. Jahrhundert existiert haben. Er war eine wichtige Verbindungsstraße zwischen Norden und der angrenzenden Sandbauerschaft.
Eine der Besonderheiten der Schulstraße ist dabei ihre verwirrend erscheinende Hausnummerierung. Die Hausnummer 1, das alte Müllerhaus der Ekeler Mühle, befindet sich an dem Bahnübergang in der Nähe der Großen Mühlenstraße, rechts daneben befindet sich die Nummer 2 (Bäckerei Grünhoff), wieder rechts davon war früher die Nummmer 3. Die Nummer 4 folgt dann rechts des Rosenwegs. Die weitere Nummerierung erfolgt auf der nördlichen Straßenseite bis zum Looger Weg, wo sie dann auf der gegenüberliegenden Straßenseite wieder zurück zum Bahnübergang führt und dort dann zunächst mit der Hausnummer 40 endet. Im neueren Teil der Schulstraße läuft sie dann auf derselben Straße weiter hoch, ehe sie Am Zingel mit der Nummer 64 endet und auf der nördlichen Straßenseite wieder zurück zur Nummer 1 führt, wo die Nummer 82 dann die höchste der Straße ist.
Gebäude und Plätze
Weitere bedeutende Objekte neben den beiden Schulen ist das Ekeler Vorwerk und die Finettenburg. Ansonsten besteht die Straße überwiegend aus Wohnhäusern, jedoch befinden sich hier auch eine Bäckerei, ein Kiosk, eine Fahrschule, ein Kindergarten, ein Altenwohnheim der AWO Norden und ein Versicherungsbüro.
Galerie
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Blick in die Straße, mittig links die Finettenburg - Aufnahme vom 6. Mai 2006.
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Blick in Richtung Bahnübergang - Aufnahme vom 5. Mai 2006.
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Blick in die Straße - Aufnahme vom 6. Mai 2006.
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Einfahrt zur Bleicherslohne - Aufnahme vom 6. Mai 2006.
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Schulstraße 1 - Aufnahme vom 6. Mai 2006.
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Schulstraße 2 - Bäckerei Grünhoff - Aufnahme vom 5. Mai 2006.
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Schulstraße 4 - Aufnahme vom 3. Mai 2006.
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Schulstraße 5 - Aufnahme vom 3. Mai 2006.
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Nach Abriss Gebäude Nr. 28 - Aufnahme vom 28. November 2010.
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Schulstraße 20 - Aufnahme vom 10. März 2021.
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Schulstraße 20 - Aufnahme vom 10. März 2021.
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Schulstraße 28 - Gebäude nicht mehr vorhanden - Aufnahme vom 19. Februar 2006.
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Schulstraße 32 - Aufnahme vom 23. April 2004.
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Schulstraße 37 - Kiosk Paul's Pavillon - Aufnahme vom 3. Mai 2006.
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Blick in den neueren Straßenarm, linkerhand die Conerus-Schule - Aufnahme vom 6. Mai 2006.
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Schulstraße 61 - Gebäude nicht mehr vorhanden - Aufnahme vom 5. Mai 2006.
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Schulstraße 61 - nach Abriss - Aufnahme vom 16. August 2012.
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Schulstraße 61 - Neubau fertiggestellt - Aufnahme vom 7. Juni 2015.
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Schulstraße 65 - Bibelgemeinde Norden - Aufnahme vom 5. Mai 2006.
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Schulstraße 66 - Gebäude nicht mehr vorhanden - Aufnahme vom 6. Mai 2006.
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Nach Abriss Gebäude Nr. 66 - Aufnahme vom 15. März 2020.
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Einfahrt zur AWO Norden - Aufnahme vom 6. Mai 2006.
Einzelnachweise
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
- ↑ Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 14
- ↑ Jahreszahl an der östlichen Wandmauer (neben dem Eingang) eingelassen
- ↑ Jahreszahl in der Mauer zur Straßenseite eingelassen
- ↑ Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115011-16.jpg)
- ↑ Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115011-9.jpg)