Martensdorf

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Martensdorf

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Westgaste
Erschließungsjahr nach 1895
Namensgebung nach 1895
Historische Namen keine

Martensdorf ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Westgaste. Die Straße grenzt nördlich an Im Spiet und südlich an die Alleestraße. Östlich geht die Scipio-Nellner-Straße ab.

Geschichte

Herkunft des Namens

Der Straßenname entstammt einem Rufnamen (Marten). Denkbar ist aufgrund seiner kirchlichen Vergangenheit (siehe unten) jedoch auch eine Benennung nach dem heiligen Martin (Martini). Der Namensbestandteil "DorF" verweist auf seine Gründungsform als Siedlung.

Entwicklung

Im 10. Jahrhundert ergriff der Bischof von Bremen um das heutige Martensdorf Besitz und gründete hier als einen Stützpunkt eine Siedlung, die Teil der Sandbauerschaft wurde und später in dessen Ortsteil Westgaste aufging, nachdem die Siedlung wüst fiel.[1] Die Straße an sich wurde jedoch erst nach 1895 erschlossen, wie die preußische Grundkarte aus diesem Zeitraum veranschaulicht.[2]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen es sich zum Großteil um Mehrfamilienhäuser handelt.

Zwischen Martensdorf und dem Funkweg befand sich während der französischen Besatzungszeit Ostfrieslands (1810-1813) ein Lager französischer Husaren, weshalb der Bereich dort auch "Husarenstück" genannt wird. Heute befindet sich hier der Verein "Selbständiges Betreutes Wohnen e.V.", der sich der Wohn- und Lebenshilfe von entsprechend hilfsbedürftigen Menschen verschrieben hat.

Einzelnachweise

  1. Schreiber, Gretje (2011): Höfe in der Sandbauerschaft, Manuskript
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch