Zweites Siel | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | um 1570 | |||||||
| Erbauer | Stadt Norden | |||||||
| Bauweise | Siel | |||||||
| Erhaltungszustand | teilweise erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Steenbalgen
26506 Norden | |||||||
Das Zweite Siel (auch: Zweites Norder Siel)
Geschichte
Funktionsweise
Siele dienten seit ihrer Entstehung vorwiegend der Entwässerung der tiefliegenden Marschgebiete. Vor dem Bau des Leybuchtsiels war auch das Norder Tief den Tiden (Ebbe und Flut) unterworfen. Bei Flut schlossen sich die Sieltore durch den entstehenden Wasserdruck, sodass sich das aus den Marschgebieten zum Siel laufende Wasser anstauen konnte. Bei Ebbe ließ der von außen drängende Wasserdruck nach, sodass die Tore sich nun durch den inneren Wasserdruck öffneten und das Wasser aus dem Entwässerungsgraben (niederdeutsch: Schloot) drückte.
Einzelnachweise