EDEKA Anton Götz

Aus Norder Stadtgeschichte
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Anton Götz

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Basisdaten
Gründung 1923
Auflösung -
Rechtsform eingetragener Kaufmann (e. K.)
Hauptsitz Am Markt 23-24

26506 Norden

EDEKA Anton Götz (ehemals: CityKauf Anton Götz bzw. Anton Götz) war bzw. ist nicht nur der Name einer Person, sondern auch eines Supermarktes Am Markt 23 - 23 im Winkel zum Burggraben. Der heutige Markt geht zurück auf vier im Stadtgebiet verteilte Tante-Emma-Läden. Die Geschäftsführung liegt in der nunmehr dritten Generation.

Geschichte

Ursprünglich führte Anton Götz mit seiner Frau Marie Götz, geb. Helmers ein Kolonialwarengeschäft mit Kohlehandlung in Altgarmssiel (bei Jever). Noch bevor der Geschäftsbetrieb seinen normalen Gang gehen konnte, wurde Götz zum Kriegsdienst berufen. Nach dem Krieg bot sich ihm die Gelegenheit, am 1. Mai 1923 das Haus Am Markt 23 von Johann Wilhelm Janssen zu erwerben. Trotz der schwierigen Zeiten der Nachkriegszeit, insbesondere die gravierende Inflation, konnte Götz nicht nur sein Geschäft halten, sondern es sogar weiter ausbauen. 1926 übernahm er von der Witwe des Johann Bohlen das Lebensmittelgeschäft Am Markt 53, 1931 erwarb er das Geschäft von Jan Loden an der Schlachthausstraße 1.[1]

Auch sein Sohn und Nachfolger Anton Edzard Götz baute das Geschäft mit seiner Frau Foline Götz, geb. Folkers weiter aus. Sie errichteten eine dritte Filiale und bauten 1959 schließlich das Hauptgeschäft um. Für damalige Zeiten in Ostfriesland nahezu revolutionär wurde das für einen Supermarkt typische Selbstbedienungsprinzip eingeführt, nicht minder bedeutend war die Tatsache, dass das Geschäft als erstes überhaupt im Jahre 1973 eine Rolltreppe hatte.[1]

Im Februar 1970 erwarben die Eheleute Götz das benachbarte Metropol-Theater, das sie nachfolgend abbrachen und dadurch ihre Verkäufsfläche um gut 300 qm erweiterten.[1][2] Drei Jahre später wurde die Verkaufsfläche noch mal um gut 1000 qm erweitert. Eine weitere bedeutende Erweiterung folgte durch 1981 durch den Erwerb der Häuser Am Markt 20 und Am Markt 21. Es entstand eine Ladenpassage, die die Eheleute verpachteten sowie Arztpraxen und eine Apotheke (Markt-Apotheke).[1]

1987 übernahm Reiner Götz die Geschäftsführung, die er bis heute innehatte.[1] Bis 2019 war auch seine mittlerweile hochbetagte Mutter Foline noch beinahe täglich im Laden, um dort zu arbeiten.

Galerie

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196
  2. Geschichte des Metropol-Theaters, abgerufen am 17. Juni 2021

Siehe auch