Kirchstraße
Kirchstraße | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norden | |||||||
| Erschließungsjahr | vor 1255 | |||||||
| Namensgebung | vor 1870 | |||||||
| Historische Namen | unbekannt | |||||||
Die Kirchstraße ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norden. Die Straße grenzt nordwestlich an die Pottbackerslohne und südöstlich an Am Alten Siel. Nordöstlich grenzt die Große Lohne an. Über Gehwege kann man zudem östlich zum Burggraben gelangen.
Geschichte
Herkunft des Namens
Die Straße führt direkt auf die Norder Ludgerikirche (und ehemals auch die Andreaskirche) zu, wodurch sie zu ihrem Namen kam.
Entwicklung
Die Kirchstraße war die Straße der Weber. Die Parzellen auf der Ostseite der Kirchstraße waren relativ klein, besaßen aber einen Garten. 1592 wird bei einem Verkauf von drei Warften in der Kirchstraße als östliche Grenze der Olde Dick (Alter Deich) angegeben, der vom alten Siel kam. Die Straße wurde im Jahre 1968 mit in die Altstadtsanierung einbezogen, wodurch sie praktisch ihren gesamten nördlichen Bereich (ab der Pottbackerslohne) verloren hat.[1] Dieser Bereich gehört heute weitestgehend zum Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz.
Der Name ist spätestens seit der Grundsteuervermessung um ca. 1870 belegt.[2] Sie dürfte jedoch bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung Nordens im Jahre 1255 existiert und damit zu den ältesten Siedlungsgebieten Nordens gehören. Nach einem Stadtplan von 1882 befanden sich hier zu dieser Zeit 60, überwiegend eingeschössige Häuser.[3]
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht heute ausschließlich aus Mehrfamilienhäusern (Wohnblocks).