Haus Telting | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| {{#multimaps: | Title = Haus Telting | Text = Gebäude in Norden | center = 53.59709720928966, 7.203875957694805 | circle = 53.59709720928966, 7.203875957694805 : 20 | zoom = 17 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1818 | |||||||
| Erbauer | Michael Telting | |||||||
| Bauweise | Stadtvilla (Ziegelsteinbau) | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Am Markt 64
26506 Norden | |||||||
Das Haus Telting ist ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Nordseite des Marktes. Es wurde 1818 von Michael Christian Arnold Telting auf dem Grund eines älteren Vorgängerbaus errichtet.
Geschichte
Der wohlhabende Michael Telting ersteigerte im Jahre 1818 einen wahrscheinlich wesentlich älteren Vorgängerbau und ließ diesen entweder abbrechen und neu- oder zumindest überbauen.[1] Telting starb 1853. Das Haus kam dann direkt oder erst später in den Besitz der Familie Eiben. Während des Ersten Weltkriegs erwarb der vermögende Kaufmann Sicco Theodor van Hülst das Anwesen und wohnte hier bis zu seinem Tode im Jahre 1926, seit dem Tod seiner Ehefrau acht Jahre zuvor, alleine.[2]
Seit mehreren Jahrzehnten bereits wird das Haus als Arztpraxis, aber auch noch zu Wohnzwecken, genutzt.
Beschreibung
Der zweigeschossige, traufständige Ziegelsteinbau verfügt über ein Walmdach. Das hölzerne Traufgesims weist Zahnschnittfries als Dekorationselement auf. Der von einem Schmied gefertigte, eiserne Vorgartenzaun nebst dahinter befindlicher Sandsteintreppe runden das Ensemble ab, das in seiner Gesamtheit als unmissverständlicher Hinweis auf den Wohlstand seiner früheren Besitzer ist.
Einzelnachweise
- ↑ Tielke, Martin (2007): Biographie der Familie Telting, veröffentlicht in der Personendatenbank der Ostfriesischen Landschaft
- ↑ Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 102