Hoog Ses
Hoog Ses | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Ekel | |||||||
| Genaue Lage | nördlich bis nordöstlich
des Ekeler Wegs | |||||||
Hoog Ses ist der Name eines Flurstücks in Ekel und bedeutet aus dem Niederdeutschen übersetzt Hohe Sechs. Der Name bezieht sich auf die Größe des Flurstücks von gut sechs Diemat. Der Erhöhung liegt eine ehemalige Nutzung als Mülldeponie zugrunde, die in den 1970er Jahren zu einem Naherholungsort umgestaltet wurde.
Geschichte
Wann genau der Name entstand, ist nicht mehr genau nachzuvollziehen, ebenso wenig, ab wann hier eine Mülldeponie entstand. Die Entstehung ist jedoch wohl in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen zu suchen, in jedem Fall jedoch wohl erst nach der Eingemeindung der Gemeinde Sandbauerschaft nach Norden im Jahre 1919. Das Gebiet hier wurde erst allmählich nach dem Zweiter Weltkrieg bebaut, ringsherum gab es lediglich vereinzelte Höfe.
Nachdem die Stadt den Ort nicht mehr als Mülldeponie nutzte, überschütte man den gesamten Müll mit Mutterboden, bepflanzte das Gebiet und richtete zwei Grillplätze ein. Später folgte auch ein Aussichtsturm, der auf einem aufgeschütteten Berg in etwa der Mitte des Müllbergs errichtet wurde.[1] Dieser Turm wurde etwa Mitte der 1990er Jahre wegen Baufälligkeit und Schäden durch Vandalismus abgebrochen. Die Grillplätze (einer davon mit Hütte) gingen wenig später ebenfalls ein.
In den Folgejahren verwilderte das Gebiet infolge mangelnder Pflege durch die Stadt immer mehr. Mittlerweile ist selbst ein Schlittenfahren nicht mehr möglich, da kaum mehr Freiflächen zum Rodeln vorhanden sind.
Neubaugebiet
In der Norder Umgangssprache wird das ab 1996 erschlossene Baugebiet im Westen der ehemaligen Deponie auch als Hoog Ses bezeichnet. Die Zufahrtsstraße vom Ekeler Weg trägt ebenfalls diesen Namen.
Einzelnachweise
- ↑ Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden