Der Schlachthof an der danach benannten Schlachthausstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Norder Hafen und wurde ursprünglich für die städtischen Schlachter im Jahre 1890 erbaut. Weitere, umfangreiche Sanierungsarbeiten wurden 1959 und 1997 vorgenommen. Im Zuge der letztgenannten gründeten die Norder Schlachter die Erzeugergemeinschaft Norder Fleisch - Die Gläserne Kette, mit der regionales Fleisch transparent beworben und verkauft wurden.[1][2]
Schlachthof | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1890 | |||||||
| Erbauer | unbekannt | |||||||
| Bauweise | Schlachthof | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Schlachthausstraße 12
26506 Norden | |||||||
Heute wird der Schlachthof nur noch von Schlachter Appelhagen genutzt, der hier montags Schlachtungen durchführt. Das ehemalige Verwaltungsgebäude beherbergt heute mehrere Wohnungen.
Trivia
Ein Schlachthaus hat es wohl bereits im Kloster Marienthal gegeben, das auch nach der Säkularisation noch als solches Weiterverwendung gefunden hat.[3] Vorwiegend wurden jedoch noch bis in das späte 20. Jahrhundert Hausschlachtungen durchgeführt, vor allem in der 1919 eingemeindeten Sandbauerschaft.
Einzelnachweise
- ↑ Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 90
- ↑ Internetseite von Norder Fleisch - Die Gläserne Kette, abgerufen am 16. August 2021
- ↑ Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 61
