Dammstraße
Dammstraße | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norden | |||||||
| Erschließungsjahr | um 1583 | |||||||
| Namensgebung | unbekannt | |||||||
| Historische Namen | unbekannt | |||||||
Die Dammstraße ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norden. Sie grenzt südwestlich an die Heringstraße bzw. Am Hafen und nordöstlich an die Brückstraße bzw. den Neuen Weg.
Geschichte
Herkunft des Namens
Vermutlich bezieht sich der Straßenname auf die Sieltore im Norder Tief, die als (Stau-)Damm im weiteren Sinne zu verstehen sind. Eine weitere, ebenfalls denkbare Alternative ist ein Bezug auf den ehemaligen Süderdeich, der hier in unmittelbarer Nähe verlief und ebenfalls mit einem Damm vergleichbar ist. Denkbar ist jedoch auch eine Benennung nach Hajo Laurenz Damm.
Entwicklung
Die Straße wurde nach dem Bau des Süderdeiches, der 1583 von Graf Edzard II. Cirksena gebaut wurde, angelegt. Die Bewohnerschaft bestand vorwiegend aus Bürgern der Mittelschicht ("mittelmäßige Bürger", "gemeine Handwerker"; gemein = normal, einfach) aber auch Kaufleute und Tagelöhner waren hier wohnhaft. Durch die Lage am Galgentief hatten die Bewohner einen günstigen Ausgangspunkt für ihre Gewerbe. Auch die Dammstraße besaß ihre Brücke, die "klene Brücke" (= kleine Brücke) genannt wurde (westlich des Hauses Dammstraße 4). Sie führte über die Helle, die in das Norder Tief mündete.[1]
Gebäude und Plätze
Heute befinden sich hier noch kaum reine Wohnhäuser. Die wenigen Wohnungen konzentrieren sich hauptsächlich auf ein Mehrfamilienobjekt, das sich über einem Sonderpostenmarkt befindet. Hier (Hausnummer 1) befand sich früher die Gaststätte Rutenberg, die für diesen Bau abgerissen wurde.
Gegenüberliegend befindet sich, an der Ecke zur Heringstraße, die ehemalige Brauerei Beck, in der sich heute ein griechisches, ehemals chinesisches, Restaurant befindet.
Einzelnachweise







- ↑ Schreiber, Gretje (1996): Norder Häuser (I), Die Bewohner der Brück- und Dammstraße, in: Ostfriesischer Kurier vom 26./27. Oktober 1996, Nr. 251