Altendeichsweg | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Westermarsch I | |||||||
| Erschließungsjahr | zw. 1546 - 1551 | |||||||
| Namensgebung | nach 1583 | |||||||
| Historische Namen | unbekannt | |||||||
Der Altendeichsweg ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Westermarsch I. Er beginnt im Osten am Schafweg bzw. Schwanenpfad und führt weiter gen Westen bis zur Süderdeichstraße. Südliche Nebenstraßen sind der Rysdyker Weg, der Hansweg, Buschhauser Drift, die Neulander Straße und der Enneweg. Etwa mittig verläuft nördlich der Timmermannsweg. Von dort etwas weiter nach Westen betrachtet wird der Altendeichsweg vom Langen Weg bzw. dem Polderweg gekreuzt.
Der Altendeichsweg von Westermarsch I ist der "eigentliche" Altendeichsweg. Er ist daher nicht zu verwechseln mit dem Altendeichsweg in Ostermarsch, der so nicht mehr offiziell heißt, sondern diesen Namen nur noch inoffiziell trägt.
Geschichte
Herkunft des Namens
Der Altendeichsweg verläuft auf der Deichlinie von 1551, welcher ursprünglich von der Süderdeichstraße bzw. dem Buscherpolder bis zum Norder Hafen reichte. Als etwa dreißig Jahre später der Süderdeich gezogen wurde, war der Deich entlang des Altendeichsweg das, was ihm seinen Namen gab: Ein Weg auf dem alten Deich.
Entwicklung
In früheren Jahren war es nicht ungewöhnlich, dass Deiche gleichzeitig als Wege dienten. Dies gilt auch für den Altendeichsweg, der seit seinem Bestehen als Hauptverkehrsstraße zwischen Westermarsch I und Norden diente. Die Straße ist damit eine der ältesten der Stadt.
Wann man der Straße ihren heutigen Namen gab, ist ungewiss. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist der Altendeichsweg bereits so benannt, sodass eine Benennung in jedem Fall für die Zeit zwischen 1583 und 1895 anzunehmen ist.[1]
Durch übermäßige Straßennutzung durch landwirtschaftlichen Verkehr ist die Straße seit etwa Mitte der 2010er Jahre in einem desaströsen Zustand. Zahlreiche Schlaglöcher säumen die Fahrbahn. Auch die Brücke über das Langhauser Tief ist in einem baufälligen Zustand und wurde daher tonnen- und breitenbegrenzt und ist nur noch für Fahrzeuge mit einer maximalen Breite eines durchschnittlichen PKW zu durchfahren. Zur Verminderung weiterer Schäden wurden auch die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert. Aufgrund der massiven Schäden ist ein schnelleres Befahren jedoch auch nicht anzuraten.
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht aus vereinzelten Wohnhäuser und Höfen.
An der Hausnummer 20 befand sich einst die Schule von Westermarsch I, welche nach ihrer Schließung in 1961 zu einem Bordell umgebaut wurde und unter dem Namen ABC-Bar bekannt war. Heute befindet sich das Gebäude in Privateigentum, der Eigentümer sammelt im Garten die unterschiedlichsten Gegenstände und hat dort eine Art Skulpturenpark errichtet.
Einzelnachweise
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)