Jahnplatz

Aus Norder Stadtgeschichte
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Jahnplatz

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Basisdaten
Kategorie Orte in Norden
Stadtteil/-viertel Ostlintel
Genaue Lage Am Sportplatz

26506 Norden

Der Jahnplatz ist nach dem Sportplatz in der Wildbahn und noch vor dem Sportplatz in Süderneuland der zweitgrößte Sportplatz der Stadt.

Geschichte

Der Jahnplatz wurde am 14. August 1938 von den Nationalsozialisten feierlich nach kurzer Bauzeit eingeweiht. Als Arbeiter fungierten - in mehr oder minder freiwilliger Leistung - Angehörige der NSDAP, örtliche Vereine sowie die Belegschaft privater und öffentlicher Einrichtungen bzw. Betriebe.[1] Benannt wurde der Platz nach Friedrich Ludwig Jahn (1778 - 1852), bekannt als Turnvater Jahn, dem Gründer der Turnbewegung.

Der Sportplatz erstreckte sich bei Beginn nur auf den Bereich um das Stadion, der nordöstliche Teil kam erst wesentlich später hinzu.[2][3] Hier befanden sich bis lange nach Ende des Zweiten Weltkriegs mehrere Baracken mit unterschiedlicher Nutzung (Lazarett, Lagerstätten). Die Baracken boten nach dem Krieg mehreren Menschen ein Dach über dem Kopf.[4] Die letzte Baracke aus der Zeit wird heute als Vereinsheim genutzt und befindet sich an der Kastanienallee.

Als Heimstadion des im August 1945 gegründeten FC Norden wurde der Jahnplatz Schauplatz zahlreicher spektakulärer Spiele, so etwa ein Spiel gegen die schwedische Fußballmannschaft Nybro Idrottsförening am 1. Januar 1951 oder am 6. Dezember 1987 gegen den 1. FC Bayern München, bei dem die Norder souverän mit lediglich 8:1 unterlagen.[5]

Einzelnachweise

  1. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 34
  2. Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115004.jpg)
  3. Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115004-2.jpg)
  4. Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115026-1.jpg)
  5. Geschichte des FC Norden, abgerufen am 15. August 2021

Siehe auch