Ekeler Mühle | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| {{#multimaps: | Title = Ekeler Mühle | Text = Gebäude in Norden | center = 53.60055312399873, 7.206575673185621 | circle = 53.60055312399873, 7.206575673185621 : 20 | zoom = 17 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1562 | |||||||
| Erbauer | Graf Edzard II. | |||||||
| Bauweise | Bockwindmühle | |||||||
| Erhaltungszustand | 1905 oder 1912 abgebrochen | |||||||
| Genaue Lage | Große Mühlenstraße 42 A
26506 Norden | |||||||
Die Ekeler Mühle war eine hölzerne Bockwindmühle in Ekel, nahe der Stadtgrenze zu Norden. An sie erinnern heute noch die Straßennamen Kleine und Große Mühlenstraße. Sie ist noch vor der Linteler Mühle die älteste bekannte Mühle auf dem heutigen Stadtgebiet.
Geschichte
Bereits 1555 scheint es eine Mühle am Standort der später als Ekeler Mühle bekannten Mühle gegeben zu haben. So wird eine solche am 1. Juli 1555 erwähnt und scheint zunächst eine Privatmühle gewesen zu sein.[1] Dies ist ungewöhnlich, denn für gewöhnlich gehörten alle Mühlen dem ostfriesischen Landesherren, der sie an einen Müller gegen Gebühr verpachtete. So oder so gilt sie als älteste bekannte Windmühle im heutigen Stadtgebiet.[2]
Die bekannte Bockwindmühle wurde schließlich 1562 von Graf Edzard II. errichtet.[3] Sie wurde fortan alle sechs Jahre in Zeitpacht vergeben.[4] Im Laufe der Jahrhunderte hatte sie unzählige Pächter und wird naturgemäß mehrfach restauriert oder gar neugebaut worden sein.
Seit 1737 wurde die Mühle nicht mehr in Zeit-, sondern in Erbpacht vergeben.[5] Wie die anderen Norder Roggenmühlen war die Ekeler Mühle auch eine Geldmühle. Als Mahlgeld erhielt sie von Getreide ohne Unterschied per Tonne 6 Stüber, für braunen Malz per Tonne 5 Stüber.[6] Das Gegenstück dazu waren die Mattenmühle, bei denen der Müller als Entgelt für das Mahlen ein Teil des Mahlguts erhielt.
Am 28. Januar 1905 wird die Mühle abgebrochen.[7] Andere Quellen berichten davon, dass sie 1912 abgebrannt ist.[3]