Marktplatz: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Marktplatz Stadtplan 1805 01.jpg|links|mini|205x205px|Der aufgeforstete Marktplatz auf einem Stadtplan von 1805.]] | [[Datei:Marktplatz Stadtplan 1805 01.jpg|links|mini|205x205px|Der aufgeforstete Marktplatz auf einem Stadtplan von 1805.]] | ||
Der Marktplatz wurde planmäßig, nicht jedoch in einem Zuge errichtet. Vielmehr ist er über die Jahrhunderte gewachsen und bestand schon zu Zeiten der ersten (bekannten) urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahr 1255. Die wesentlichen Grundzüge, die geschlossene Rahmenbebabuung, stammt in ihrem Kern aus dem frühen Mittelalter. Die Giebel und Fassaden der sich weitestgehend aneinanderreihenden Gebäude zeugen von der wohlhabenden Vergangenheit der Stadt. Zu erkennen ist ein faszinierendes Spektrum von der Renaissance bis zum Neugotik. | Der Marktplatz wurde planmäßig, nicht jedoch in einem Zuge errichtet. Vielmehr ist er über die Jahrhunderte gewachsen und bestand schon zu Zeiten der ersten (bekannten) urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahr 1255. Die wesentlichen Grundzüge, die geschlossene Rahmenbebabuung, stammt in ihrem Kern aus dem frühen Mittelalter. Die Giebel und Fassaden der sich weitestgehend aneinanderreihenden Gebäude zeugen von der wohlhabenden Vergangenheit der Stadt. Zu erkennen ist ein faszinierendes Spektrum von der Renaissance bis zum Neugotik. Ausschlaggebend für die Anlage des Marktplatzes dürfte wohl vor allem der seinerzeit florierende Handel mit Vieh (vor allem Rindern) gehabt haben.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, Einband</ref> Nur auf einer derart großen Fläche konnten Mensch und Tier in größerer Zahl zusammenkommen. Auch die Lage auf dem höchsten Punkt der [[Norder Geestinsel]] ist ein unmissverständlicher Hinweis auf eine von Anfang an geplante Anlage. | ||
Vom Marktplatz war der nördliche und östliche Teil vom Friedhof noch bis in die Neuzeit Eigentum der anliegenden Hausbesitzer, sodass nur die südliche Hälfte für die eigentliche Marktzwecke zur Verfügung stand. Die nördliche Hälfte des Marktplatzes gehörte zum Haus [[Am Markt 59]], während die östliche Hälfte zum [[Gräfliches Haus|Gräflichen Haus]] gehörte.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 10</ref> | Vom Marktplatz war der nördliche und östliche Teil vom Friedhof noch bis in die Neuzeit Eigentum der anliegenden Hausbesitzer, sodass nur die südliche Hälfte für die eigentliche Marktzwecke zur Verfügung stand. Die nördliche Hälfte des Marktplatzes gehörte zum Haus [[Am Markt 59]], während die östliche Hälfte zum [[Gräfliches Haus|Gräflichen Haus]] gehörte.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 10</ref> | ||