Große Neustraße 1: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Große Neustraße 1''' beherbergte von 1904 bis etwa 1924 die [[Stadtsparkasse Norden]]. Heute haben hier u.a. eine Rechtsanwaltskanzlei ihren Sitz. | |||
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Version vom 2. Juni 2021, 14:27 Uhr
Große Neustraße 1 | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | um 1904 | |||||||
| Erbauer | Stadtsparkasse Norden | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau u.a. | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Große Neustraße 1
26506 Norden | |||||||
Die Große Neustraße 1 beherbergte von 1904 bis etwa 1924 die Stadtsparkasse Norden. Heute haben hier u.a. eine Rechtsanwaltskanzlei ihren Sitz.
Geschichte
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts plante die Stadtsparkasse Norden ein neues Gebäude. Schon 1904 erwarb sie ein Grundstück in der Nähe der bestehenden Hauptstelle in der Großneustraße. Dazu wurden noch zwei angrenzende Häuser gekauft und nach deren Abriss begann der Bau eines repräsentativen Hauptstellengebäudes. Die örtliche Presse war voll des Lobes für den neuen Sparkassenbau: "Der Monumentalbau übt einen trefflich wirkenden Eindruck aus und hebt sich von der nächsten Umgebung um so mehr ab, als durch das Einspringen der Fluchtlinie ein freier Platz geschaffen worden ist, der das Gesamtbild umso wirkungsvoller hervortreten lässt." [1]
Trotz großzügiger Planungen wurde das Gebäude bald wieder zu klein. Schon Anfang der 1920er Jahre klagte die Sparkasse über die beengten Verhältnisse für ihr Personal. Als 1924 die Stadtsparkasse zur Kreis- und Stadtsparkasse Norden wurde, stieß das Institut endgültig an seine räumlichen Grenzen und kaufte eine ehemalige Bankfiliale der Norder Bank am Neuem Weg 46/47 (damals noch Hindenburgstraße) Ein stattlicher Löwe prangt über dem Eingang, darum taufte der Volksmund das Gebäude schon früh in Löwenbank um.[1]
Vor dem Bau des bis heute erhaltenen Gebäudes befand sich hier der Wohnsitz des Ludovicus Wenckebach, zunächst Stadtrat, später Bürgermeister der Stadt Norden. Dieser gestattete es der im Zuge der Reformation aus Norden vertriebenen katholischen Gemeinde, in seinem Wohnhaus Gottesdienste abzuhalten.[2]
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Chronik der Sparkasse Aurich-Norden, abgerufen am 2. Juni 2021
- ↑ Foraita, Heinz (1985): Dein sind die Zeiten, Herr. Die Geschichte der Katholischen Gemeinde Norden. Herausgegeben zur 100-Jahr-Feier der St.-Ludgerus-Kirche zu Norden, Norden, S. 13