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Anfang April bewarb sich Norden für ein Modellprojekt des Landes Niedersachsen, wonach der gesamte Einzelhandel unter bestimmten Voraussetzungen wieder hätte öffnen können (Vorlegen eines negativen Tests, Anmeldung im Vorfeld). Innerhalb kürzester Zeit erarbeitete die Stadt ein Konzept und legte dies dem Land vor. Neben Aurich, Emden und weiteren, ausgewählten Städten hätte der Einzelhandel wieder öffnen können, doch schon am 12. April wurde der Start dieses Modellprojektes verschoben, da von Seiten der Bundesregierung keine klaren Zeichen kamen, ob nicht doch wieder ein "harter", vollumfänglicher Lockdown folgen wird, der das gesamte Konzept zunichte machen könnte. Die Planungsmöglichkeiten für die Einzelhändler waren nicht gegeben, die Unsicherheit zu groß, sodass sich diese fast ausnahmslos der Teilnahme am Konzept verweigerten. Weitere Städte taten es Norden gleich und sagten ihre Teilnahme am Modellprojekt mangels Teilnahmewilligkeit ihrer Einzelhändler ab.
Anfang April bewarb sich Norden für ein Modellprojekt des Landes Niedersachsen, wonach der gesamte Einzelhandel unter bestimmten Voraussetzungen wieder hätte öffnen können (Vorlegen eines negativen Tests, Anmeldung im Vorfeld). Innerhalb kürzester Zeit erarbeitete die Stadt ein Konzept und legte dies dem Land vor. Neben Aurich, Emden und weiteren, ausgewählten Städten hätte der Einzelhandel wieder öffnen können, doch schon am 12. April wurde der Start dieses Modellprojektes verschoben, da von Seiten der Bundesregierung keine klaren Zeichen kamen, ob nicht doch wieder ein "harter", vollumfänglicher Lockdown folgen wird, der das gesamte Konzept zunichte machen könnte. Die Planungsmöglichkeiten für die Einzelhändler waren nicht gegeben, die Unsicherheit zu groß, sodass sich diese fast ausnahmslos der Teilnahme am Konzept verweigerten. Weitere Städte taten es Norden gleich und sagten ihre Teilnahme am Modellprojekt mangels Teilnahmewilligkeit ihrer Einzelhändler ab.


Ebenso im April kamen die ersten "Corona-Testzentren" auf. Hier war es für die Bürger möglich, sich kostenlos mittels PCR-Schnelltest auf das Virus testen zu lassen. Betrieben wurden diese Testzentren in der Regel von findigen Geschäftsleuten in der Hoffnung auf schnellen Profit, denn die Anforderungen zum Aufbau eines solchen Testzentrums waren marginal. Man musste quasi lediglich eine Skizze über den Aufbau der Teststation nebst eines Hygienekonzepts beim Gesundheitsamt vorlegen. Nach der Gewerbeanmeldung konnte man loslegen und erhielt pro durchgeführten Test 18 Euro vom Staat erstattet. Das Personal wurde meist auf geringfügiger Basis beschäftigt und bestand meist keineswegs aus medizinischem Personal, sondern vielmehr aus Leuten, die in einem etwa einstündigen Video eingewiesen wurden und dann diese Tests durchführen durften. So kam es landkreisweit vereinzelt zu Zwischenfällen aufgrund mangelnder Hygiene oder zu Verletzungen durch zu tief eingeführte Teststäbchen. In Norden bestanden solche Testzentren auf dem Parkplatz des Supermarktes "real" bei [[Glückauf]] (als "Drive-In") sowie bei der [[AWO Norden]].
Ebenso im April kamen die ersten "Corona-Testzentren" in Norden auf, bundesweit seit dem 8. März. Hier war es für die Bürger möglich, sich kostenlos mittels PCR-Schnelltest auf das Virus testen zu lassen. Betrieben wurden diese Testzentren in der Regel von findigen Geschäftsleuten in der Hoffnung auf schnellen Profit, denn die Anforderungen zum Aufbau eines solchen Testzentrums waren marginal. Man musste quasi lediglich eine Skizze über den Aufbau der Teststation nebst eines Hygienekonzepts beim Gesundheitsamt vorlegen. Nach der Gewerbeanmeldung konnte man loslegen und erhielt pro durchgeführten Test 18 Euro vom Bund erstattet; 12 Euro für den Abstrich selbst zzgl. 6 Euro für die Testanschaffungskosten. Das Personal wurde meist auf geringfügiger Basis beschäftigt und bestand meist keineswegs aus medizinischem Personal, sondern vielmehr aus Leuten, die in einem etwa einstündigen Video eingewiesen wurden und dann diese Tests durchführen durften. So kam es landkreisweit vereinzelt zu Zwischenfällen aufgrund mangelnder Hygiene oder zu Verletzungen durch zu tief eingeführte Teststäbchen. In Norden bestanden solche Testzentren auf dem Parkplatz des Supermarktes "real" bei [[Glückauf]] (als "Drive-In") sowie bei der [[AWO Norden]].


[[Kategorie:Ereignisse]]
[[Kategorie:Ereignisse]]