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Von 1551 bis 1583 gehörte Vierzig Diemat zum Umland der [[Oldeborg]], die sich etwas weiter nördlich befand und an die heute noch die Straßenbezeichnung [[Burggraben]] erinnert. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche diente der Ernährung der Burgherren und wurde daher auch als "Küchenland" bezeichnet.
Von 1551 bis 1583 gehörte Vierzig Diemat zum Umland der [[Oldeborg]], die sich etwas weiter nördlich befand und an die heute noch die Straßenbezeichnung [[Burggraben]] erinnert. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche diente der Ernährung der Burgherren und wurde daher auch als "Küchenland" bezeichnet.
Bereits im 16. Jahrhundert scheint es in Vierzig Diemat ein Dachpfannenwerk (genannt "Pannenwerk") eines [[Popke Iderhave]] gegeben haben. In dieser Zeit hat es eine vergrößerte Nachfrage nach Dachziegeln gegeben, da die bisher hauptsächlich reetgedeckten Häuser verheerende Folgen bei den zahlreichen Stadtbränden der Vergangenheit hatten.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 39</ref>


Graf Ulrich II. aus dem Hause Cirksena verkaufte das Land 1631 an einen Amtmann namens Rautenstein aus Varel. Die nachfolgende Nutzung ist ungewiss, vermutlich wurde das Land verpachtet und für landwirtschaftliche Zwecke genutzt.
Graf Ulrich II. aus dem Hause Cirksena verkaufte das Land 1631 an einen Amtmann namens Rautenstein aus Varel. Die nachfolgende Nutzung ist ungewiss, vermutlich wurde das Land verpachtet und für landwirtschaftliche Zwecke genutzt.
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Unbebautes Land befindet sich (Stand: Dezember 2020) noch zwischen dem Schlachthof und der [[Herbert-Dunkel-Straße]] sowie südlich der [[Bürgermeister-Dr.-Schöneberg-Straße]] bzw. westlich der [[Bürgermeister-Peters-Straße]]. Aufgrund der Geruchsbelästigung durch das Klärwerk ist eine Bebauung für Wohnzwecke der letztgenannten Fläche jedoch eher unwahrscheinlich.
Unbebautes Land befindet sich (Stand: Dezember 2020) noch zwischen dem Schlachthof und der [[Herbert-Dunkel-Straße]] sowie südlich der [[Bürgermeister-Dr.-Schöneberg-Straße]] bzw. westlich der [[Bürgermeister-Peters-Straße]]. Aufgrund der Geruchsbelästigung durch das Klärwerk ist eine Bebauung für Wohnzwecke der letztgenannten Fläche jedoch eher unwahrscheinlich.
== Einzelnachweise ==
<references />


==Quellenverzeichnis==
==Quellenverzeichnis==