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Ostfriesland war bis in die 1960er Jahre ein "Ziegeleiland" mit unzähligen kleinen und großen Ziegeleien. Der marschtypische Kleiboden war vermischt mit Rohsand Ausgangsmaterial für die Herstellung von Ziegelsteinen, weshalb sich das Gebiet hervorragend dafür eignete. Der zum Brennen benötigte Torf wurde direkt vom [[Norder Hafen]] geliefert. Hier verlief auf der alten Deichlinie ein Schienennetz, das wahrscheinlich bis zur Ziegelei führte.
Ostfriesland war bis in die 1960er Jahre ein "Ziegeleiland" mit unzähligen kleinen und großen Ziegeleien. Der marschtypische Kleiboden war vermischt mit Rohsand Ausgangsmaterial für die Herstellung von Ziegelsteinen, weshalb sich das Gebiet hervorragend dafür eignete. Der zum Brennen benötigte Torf wurde direkt vom [[Norder Hafen]] geliefert. Hier verlief auf der alten Deichlinie ein Schienennetz, das wahrscheinlich bis zur Ziegelei führte.
== Trivia ==
Bereits im 16. Jahrhundert scheint es in Vierzig Diemat eine Ziegelei (genannt "P(f)annenwerk") eines [[Popke Iderhave]] gegeben haben. In dieser Zeit hat es eine vergrößerte Nachfrage nach Dachziegeln gegeben, da die bisher hauptsächlich reetgedeckten Häuser verheerende Folgen bei den zahlreichen Stadtbränden der Vergangenheit hatten.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 39</ref> Unklar ist, ob es sich hierbei um denselben Standort wie bei der hier beschriebenen Ziegelei gehandelt hat.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==