Escher: Unterschied zwischen den Versionen
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Laut amtlicher Aufzeichnungen des Königreichs Hannovers, zu dem Ostfriesland einst gehörte, sollen hier im Jahr 1848 insgesamt 39 Personen in sechs Häusern gewohnt haben. Dies ergibt eine durchschnittliche Haushaltsgröße von 6-7 Personen.<ref>Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848</ref> | Laut amtlicher Aufzeichnungen des Königreichs Hannovers, zu dem Ostfriesland einst gehörte, sollen hier im Jahr 1848 insgesamt 39 Personen in sechs Häusern gewohnt haben. Dies ergibt eine durchschnittliche Haushaltsgröße von 6-7 Personen.<ref>Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848</ref> | ||
1892 wurden die Kieshügel des Eschers für den Bau der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole|Bahnstrecke]] gen [[Norddeich Mole]] abgegraben. Dabei stieß man auf Reste einer Siedlung aus dem 5. oder 6. Jahrhundert nach Christus. Forscher deuten Teile der Fundstücke (Tongefäße und Scherben) als Reste einer Salzsiederei.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 7</ref> | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
Version vom 24. Mai 2021, 12:44 Uhr
Escher | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Kategorie | Orte in Norden | |||||||
| Stadtteil/-viertel | Neustadt | |||||||
| Genaue Lage | zwischen der Stettiner Straße
und der Danziger Straße | |||||||
Der Escher war ursprünglich eine Ortschaft bzw. ein Wohnplatz der ehemaligen Norder Umlandgemeinde Sandbauerschaft. Es liegt im nordwestlichen Bereich von Neustadt zwischen der Danziger Straße und der Stettiner Straße.[1] Der Name leitet sich vom altfriesischen "Esch" ab. Escher, sind kleine, buckelartig gewölbte, trockene Geländestücke, die gut zu beackern und - im Gegensatz zum "Kamp" - nicht umzäunt bzw. umfriedet waren.[2]
Laut amtlicher Aufzeichnungen des Königreichs Hannovers, zu dem Ostfriesland einst gehörte, sollen hier im Jahr 1848 insgesamt 39 Personen in sechs Häusern gewohnt haben. Dies ergibt eine durchschnittliche Haushaltsgröße von 6-7 Personen.[3]
1892 wurden die Kieshügel des Eschers für den Bau der Bahnstrecke gen Norddeich Mole abgegraben. Dabei stieß man auf Reste einer Siedlung aus dem 5. oder 6. Jahrhundert nach Christus. Forscher deuten Teile der Fundstücke (Tongefäße und Scherben) als Reste einer Salzsiederei.[4]