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Während des Zweiten Weltkrieges wurde er im Januar 1942 zur Wehrmacht eingezogen und musste bis zum 20. März 1945 Dienst bei einer Flugabwehrkompanie leisten. Ab April 1945 war er wieder in Norden, wo er das Kriegsende und die Befreiung vom Nationalsozialismus erlebte. In dieser Zeit versuchte er bis zum Juni 1945, als landwirtschaftlicher Arbeiter seinen Lebensunterhalt zu verdienen.<ref name=":1" /> Schließlich leitete er bis zum 31. Oktober 1946 als Angestellter der Kreisverwaltung das Wirtschaftsamt und beteiligte er sich am Wiederaufbau der SPD in Ostfriesland, deren Vorsitzender im [[Landkreis Norden]] er wurde. Außerdem gehörte er dem Parteiausschuss im Bezirksverband Weser-Ems an. Peters war zudem von 1949 bis 1972 Mitglied des Deutschen Bundestags. Er gewann dabei stets das Direktmandat im Wahlkreis Aurich-Emden bzw. 1965 und 1969 Emden-Leer, zuletzt mit 50,8 Prozent der Erststimmen.<ref name=":0">Ewen, Carl / Bartelt, Georg (2001): Biographisches Lexikon für Ostfriesland, Band 3. Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Aurich, S. 339ff.</ref>
Während des Zweiten Weltkrieges wurde er im Januar 1942 zur Wehrmacht eingezogen und musste bis zum 20. März 1945 Dienst bei einer Flugabwehrkompanie leisten. Ab April 1945 war er wieder in Norden, wo er das Kriegsende und die Befreiung vom Nationalsozialismus erlebte. In dieser Zeit versuchte er bis zum Juni 1945, als landwirtschaftlicher Arbeiter seinen Lebensunterhalt zu verdienen.<ref name=":1" /> Schließlich leitete er bis zum 31. Oktober 1946 als Angestellter der Kreisverwaltung das Wirtschaftsamt und beteiligte er sich am Wiederaufbau der SPD in Ostfriesland, deren Vorsitzender im [[Landkreis Norden]] er wurde. Außerdem gehörte er dem Parteiausschuss im Bezirksverband Weser-Ems an. Peters war zudem von 1949 bis 1972 Mitglied des Deutschen Bundestags. Er gewann dabei stets das Direktmandat im Wahlkreis Aurich-Emden bzw. 1965 und 1969 Emden-Leer, zuletzt mit 50,8 Prozent der Erststimmen.<ref name=":0">Ewen, Carl / Bartelt, Georg (2001): Biographisches Lexikon für Ostfriesland, Band 3. Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebsgesellschaft, Aurich, S. 339ff.</ref>


Von 1946 bis 1949, von 1956 bis 1964 und von 1972 bis 1976 war Peters Landrat des Kreises Norden. In dieser Eigenschaft wurde er 1972 Vorsitzender des Gründungsausschusses der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste. Er gehörte zeitweise dem Verfassungsausschuss des niedersächsischen Landkreistages an. Von 1964 bis 1971 war er dann Bürgermeister von Norden.<ref name=":0" /> Noch vor Ende seiner Amtszeit trat er von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger wurde Parteigenosse [[Gerhard Campen]].<ref>[https://www.oz-online.de/-news/artikel/743187/Nordens-frueherer-Buergermeister-ist-tot Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 30. Dezember 2019], abgerufen am 9. März 2021</ref>
Von 1946 bis 1949, von 1956 bis 1964 und von 1972 bis 1976 war Peters [[Landrat]] des [[Landkreis Norden|Landkreises Norden]]. In dieser Eigenschaft wurde er 1972 Vorsitzender des Gründungsausschusses der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste. Er gehörte zeitweise dem Verfassungsausschuss des niedersächsischen Landkreistages an. Von 1964 bis 1971 war er dann [[Bürgermeister]] von Norden.<ref name=":0" /> Noch vor Ende seiner Amtszeit trat er von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger wurde Parteigenosse [[Gerhard Campen]].<ref>[https://www.oz-online.de/-news/artikel/743187/Nordens-frueherer-Buergermeister-ist-tot Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 30. Dezember 2019], abgerufen am 9. März 2021</ref>


==Ehrungen==
==Ehrungen==