Westerhörner Schule: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 41: | Zeile 41: | ||
Bei der [[Februarflut]] im Jahre 1825 wurde die Schule von den Fluten überschwemmt, blieb aber weitestgehend unversehrt. Der Lehrer musste zu einem nahegelegenen, auf einer [[Warft]] errichteten Hof, flüchten. Um 1868 wurde das inzwischen baufällige Gebäude neu errichtet.<ref name=":0" /> | Bei der [[Februarflut]] im Jahre 1825 wurde die Schule von den Fluten überschwemmt, blieb aber weitestgehend unversehrt. Der Lehrer musste zu einem nahegelegenen, auf einer [[Warft]] errichteten Hof, flüchten. Um 1868 wurde das inzwischen baufällige Gebäude neu errichtet.<ref name=":0" /> | ||
Während des Ersten Weltkriegs besuchten 98 Kinder die Westerhörner Schule. 24 von ihnen kamen aus Itzendorf, da die [[Alte Itzendorfer Schule|dortige Schule]] von der Armee requiriert (beschlagnahmt) wurde.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Westermarsch_II.pdf Beschreibung von Westermarsch II] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft</ref> Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden hier Soldaten und Flüchtlinge untergebracht, sodass der Schulbetrieb zum Erliegen kam. Die neuen Bewohner behandelten die Schule und die Einrichtung alles andere als gut, sodass nach ihrem Auszug eine umfangreiche Sanierung erforderlich war. 1956 waren die Renovierungen abgeschlossen, 1961 wurde ein Gruppenraum angebaut.<ref name=":0" /> | Während des Ersten Weltkriegs besuchten 98 Kinder die Westerhörner Schule. 24 von ihnen kamen aus Itzendorf, da die [[Alte Itzendorfer Schule|dortige Schule]] von der Armee requiriert (beschlagnahmt) wurde.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Westermarsch_II.pdf Beschreibung von Westermarsch II] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft</ref> Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden hier Soldaten und Flüchtlinge untergebracht, sodass der Schulbetrieb zum Erliegen kam. Die neuen Bewohner behandelten die Schule und die Einrichtung alles andere als gut, sodass nach ihrem Auszug eine umfangreiche Sanierung erforderlich war. 1956 waren die Renovierungen abgeschlossen, 1961 wurde ein Gruppenraum angebaut.<ref name=":0" /> Im selben Jahr wurden die Jahrgänge 7 bis 9 an die [[Alte Norddeicher Schule]] umgeschult.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 131</ref> | ||
1968 wurde die Schule geschlossen. In ihrer 186-jährigen Geschichte hatte die Schule 23 Lehrer. Der stete Wechsel war vor allem der mangelnden Bereitschaft der Schulgemeinde zur Instandhaltung der Schule geschuldet.<ref name=":0" /> Heute wird die Schule zu privaten Wohnzwecken und als Ferienwohnung genutzt. | 1968 wurde die Schule geschlossen. In ihrer 186-jährigen Geschichte hatte die Schule 23 Lehrer. Der stete Wechsel war vor allem der mangelnden Bereitschaft der Schulgemeinde zur Instandhaltung der Schule geschuldet.<ref name=":0" /> Heute wird die Schule zu privaten Wohnzwecken und als Ferienwohnung genutzt. | ||