Kolkpadd: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Kolkpadd ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norddeich]]. Die Straße geht westlich von der [[Ostermarscher Straße]] ab und endet für Kraftfahrzeuge als Sackgasse an einem Bauernhof. Ein Geh- und Radweg führt weiter zur [[Molenstraße]]. | Der Kolkpadd ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norddeich]]. Die Straße geht westlich von der [[Ostermarscher Straße]] ab und endet für Kraftfahrzeuge als Sackgasse an einem Bauernhof. Ein Geh- und Radweg führt weiter zur [[Molenstraße]]. | ||
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[[Datei:Kolkpadd Bruecke 13052021 01.jpg|links|mini|265x265px|Brücke über den [[Norderschloot]]. Neu errichtet im Frühjahr 2021.]] | |||
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Die Straße führt auf einen alten [[Kolk]], den [[Bahnkolk]] zu, eine mit wassergefüllte Vertiefung, die bei einer Sturmflut entstanden ist. Hierbei handelt es sich jedoch eigentlich nicht um einen Kolk im eigentlichen Sinne, sondern eine Kieskuhle, aus der für den Bau der [[Norddeich Mole | Mole]] Erdaushub entnommen wurde.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:62187 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> | Die Straße führt auf einen alten [[Kolk]], den [[Bahnkolk]] zu, eine mit wassergefüllte Vertiefung, die bei einer Sturmflut entstanden ist. Hierbei handelt es sich jedoch eigentlich nicht um einen Kolk im eigentlichen Sinne, sondern eine Kieskuhle, aus der für den Bau der [[Norddeich Mole | Mole]] Erdaushub entnommen wurde.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:62187 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> | ||
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==Gebäude und Plätze== | ==Gebäude und Plätze== | ||
Einziges Gebäude ist der [[Hof Armenplatz]], ein sehr alter Bauernhof, der einst im Eigentum der Kirche stand und der Finanzierung der Armenhilfe diente. Daneben gibt es eine Wetterschutzhütte, die gerne von Wanderern und Fahrradfahrern genutzt wird. | Einziges Gebäude ist der [[Hof Armenplatz]], ein sehr alter Bauernhof, der einst im Eigentum der Kirche stand und der Finanzierung der Armenhilfe diente. Daneben gibt es eine Wetterschutzhütte, die gerne von Wanderern und Fahrradfahrern genutzt wird.<references/> | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
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Version vom 16. Mai 2021, 18:47 Uhr
Der Kolkpadd ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norddeich. Die Straße geht westlich von der Ostermarscher Straße ab und endet für Kraftfahrzeuge als Sackgasse an einem Bauernhof. Ein Geh- und Radweg führt weiter zur Molenstraße.
Geschichte

Herkunft des Namens
Die Straße führt auf einen alten Kolk, den Bahnkolk zu, eine mit wassergefüllte Vertiefung, die bei einer Sturmflut entstanden ist. Hierbei handelt es sich jedoch eigentlich nicht um einen Kolk im eigentlichen Sinne, sondern eine Kieskuhle, aus der für den Bau der Mole Erdaushub entnommen wurde.[1]
Entwicklung
Der Straßenverlauf hat sich im Laufe der Zeit verändert. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist noch erkennbar, dass der Weg einst nördlich der Bahnschienen verlief und eine weitere Zuwegung direkt von der Ostermarscher Straße auf den Bauernhof zulief.[2] Auch heute sind hier noch Teile der rudimentären Befestigung erkennbar. Dieser Straßenverlauf ist noch bis mindestens Mitte der 1980er so nachweisbar, danach wurde der Straßenverlauf parallel zu den Bahnschienen der Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole verlegt. Vom ursprünglichen Verlauf ist heute nichts mehr erkennbar, der Bereich ist überwachsen.
Historisch trug der Kolkpadd auch den Namen "Fischerspadd", da dieser oftmals von den Norddeicher Fischern genutzt wurde.[3]
Gebäude und Plätze
Einziges Gebäude ist der Hof Armenplatz, ein sehr alter Bauernhof, der einst im Eigentum der Kirche stand und der Finanzierung der Armenhilfe diente. Daneben gibt es eine Wetterschutzhütte, die gerne von Wanderern und Fahrradfahrern genutzt wird.
- ↑ Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
- ↑ Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
