Wilhelm Krieger: Unterschied zwischen den Versionen
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Wilhelm Krieger lebte als Schüler bei Verwandten in Norden und besuchte hier das [[Ulrichsgymnasium]]. Er verließ es, ohne die Schule abzuschließen und begann in Bremen eine dreijährige Lehre zum Dekorationsmaler. Wie sein Jugendfreund [[Poppe Folkerts-Straße|Poppe Folkerts]] wollte auch er Künstler werden.<ref>Bätje, Manfred (2010): Wilhelm Krieger: Tierbildhauer und Professor, Norderstedt, S. 15</ref> Er studierte von 1906 bis 1907 kurz an der Kunstgewerbeschule München, brach das Studium jedoch der Landschaftsmalerei zuliebe ab und bildete sich ab etwa 1901 autodidaktisch zum Bildhauer fort.<ref>[https://web.archive.org/web/20110124162820/http://www.museum-norderney.de/MuseumNachrichten2.pdf Förderverein Museum Nordseeheilbad Norderney; Museums-Nachrichten 2/2010: Meine Wiege stand auf Norderney.], abgerufen am 19. April 2021</ref> | Wilhelm Krieger lebte als Schüler bei Verwandten in Norden und besuchte hier das [[Ulrichsgymnasium]]. Er verließ es, ohne die Schule abzuschließen und begann in Bremen eine dreijährige Lehre zum Dekorationsmaler. Wie sein Jugendfreund [[Poppe-Folkerts-Straße|Poppe Folkerts]] wollte auch er Künstler werden.<ref>Bätje, Manfred (2010): Wilhelm Krieger: Tierbildhauer und Professor, Norderstedt, S. 15</ref> Er studierte von 1906 bis 1907 kurz an der Kunstgewerbeschule München, brach das Studium jedoch der Landschaftsmalerei zuliebe ab und bildete sich ab etwa 1901 autodidaktisch zum Bildhauer fort.<ref>[https://web.archive.org/web/20110124162820/http://www.museum-norderney.de/MuseumNachrichten2.pdf Förderverein Museum Nordseeheilbad Norderney; Museums-Nachrichten 2/2010: Meine Wiege stand auf Norderney.], abgerufen am 19. April 2021</ref> | ||
Zwei Jahre später wurde er in München Teilhaber der Firma Zierhut & Krieger, die kunstgewerbliche Artikel wie Tafelgerät und Schmuck lieferte. Er begann, sich der Tierbildhauerei zu widmen und war freier Mitarbeiter der Keramischen Werkstätten in Herrsching, wo er ein Grundstück erwarb. | Zwei Jahre später wurde er in München Teilhaber der Firma Zierhut & Krieger, die kunstgewerbliche Artikel wie Tafelgerät und Schmuck lieferte. Er begann, sich der Tierbildhauerei zu widmen und war freier Mitarbeiter der Keramischen Werkstätten in Herrsching, wo er ein Grundstück erwarb. | ||