Die Seite wurde neu angelegt: „'''Thole Strate''' (* 11. September 1828 in Bingumer Gaste<ref>[https://www.wikitree.com/wiki/Strate-22 Wikitree: Thole Strate], abgerufen am 26. April 2021</r…“
 
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Spätestens ab 1848 wird Strate Vorsitzendes des Kirchenvorstandes
Spätestens ab 1848 wird Strate Vorsitzendes des Kirchenvorstandes


Am 28. Dezember 1848 schreibt der an der [[Alte Nadörster Schule|alten Nadörster Schule]] tätige Lehrer [[Johann Goldenstein]] einen Brief an Pastor Strate, den Vorsitzenden des Schulvorstandes, in dem er um die Abschaffung der damals gängigen "Reihetisches" bittet. Hierunter verstand man in früheren Jahren die gängige und weit verbreitete Praxis, dass der Schullehrer reihum bei den Eltern der von ihm unterrichteten Schulkindern zum Mittagessen geladen wurde. Dies war Teil des kargen Lehrerlohns in früheren Tagen. Goldenstein beschwerte sich, dass die Wege zu den Eltern zu lang seien und diese nur in den seltensten Fällen das Essen pünktlich fertig hätten, sodass er oftmals 1,5 Stunden unterwegs sei. Er wünsche sich ein erhöhtes Entgelt, das ihm eine Verköstigung in einer nahegelegenen Gastwirtschaft ermögliche. Aus dem Schreiben geht hervor, dass Lehrer Goldenstein in diesem Jahr die Kinder von 11 Familien unterrichtete, von denen 10 Hofbesitzer waren, die durchaus in der Lage seien, das geforderte, erhöhte Entgelt von zusätzlichen 50 Reichstalern aufzubringen. Die meisten Eltern seien für die eigenständige Abschaffung des "Reihetisches" bzw. Zahlung eines Kostgeldes jedoch offenbar nicht bereit.<nowiki><ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 91</nowiki></ref>
Am 28. Dezember 1848 schreibt der an der [[Alte Nadörster Schule|alten Nadörster Schule]] tätige Lehrer [[Johann Goldenstein]] einen Brief an Pastor Strate, den Vorsitzenden des Schulvorstandes, in dem er um die Abschaffung der damals gängigen "Reihetisches" bittet. Hierunter verstand man in früheren Jahren die gängige und weit verbreitete Praxis, dass der Schullehrer reihum bei den Eltern der von ihm unterrichteten Schulkindern zum Mittagessen geladen wurde. Dies war Teil des kargen Lehrerlohns in früheren Tagen. Goldenstein beschwerte sich, dass die Wege zu den Eltern zu lang seien und diese nur in den seltensten Fällen das Essen pünktlich fertig hätten, sodass er oftmals 1,5 Stunden unterwegs sei. Er wünsche sich ein erhöhtes Entgelt, das ihm eine Verköstigung in einer nahegelegenen Gastwirtschaft ermögliche. Aus dem Schreiben geht hervor, dass Lehrer Goldenstein in diesem Jahr die Kinder von 11 Familien unterrichtete, von denen 10 Hofbesitzer waren, die durchaus in der Lage seien, das geforderte, erhöhte Entgelt von zusätzlichen 50 Reichstalern aufzubringen. Die meisten Eltern seien für die eigenständige Abschaffung des "Reihetisches" bzw. Zahlung eines Kostgeldes jedoch offenbar nicht bereit.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 91</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==