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In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das heute noch bestehende Haupthaus durch [[Wilhelm Vissering]] im Stil einer großen, schlossähnlichen Stadtvilla errichtet. Es handelt sich um einen klassizistischen Backsteinbau mit modernen Anbauten. Um das Gebäude wurde ein etwa einen Hektar großer Park im englischen Stil angelegt. Der Volksmund taufte ihn später auf "Linteler Wald" bzw. "Linteler Wäldchen". Zum parkähnlichen Wald, der der [[Parkstraße]] ihren Namen gab, gehörte auch ein Teich sowie künstlich geschaffene Anhöhen.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das heute noch bestehende Haupthaus durch [[Wilhelm Vissering]] im Stil einer großen, schlossähnlichen Stadtvilla errichtet. Es handelt sich um einen klassizistischen Backsteinbau mit modernen Anbauten. Um das Gebäude wurde ein etwa einen Hektar großer Park im englischen Stil angelegt. Der Volksmund taufte ihn später auf "Linteler Wald" bzw. "Linteler Wäldchen". Zum parkähnlichen Wald, der der [[Parkstraße]] ihren Namen gab, gehörte auch ein Teich sowie künstlich geschaffene Anhöhen.


Weiterhin wurde eine Allee mit Kastanienbäumen errichtet, die von der [[Linteler Straße]] direkt auf das Haupthaus zuführt.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Heute trägt diese Allee den Namen [[Kastanienallee]]. Das Holztor, welches das Befahren von hier mit Kraftfahrzeugen verhindert, ist vermutlich noch weitestgehend im Originalzustand. An dieser Allee steht eine Baracke, die im Zweiten Weltkrieg als Lazarett der britischen Besatzungsmacht und heute als [[Vereinsheim (Kastanienallee)|Vereinsheim]] für drei Norder Vereine dient.
Weiterhin wurde eine Allee mit Kastanienbäumen errichtet, die von der [[Linteler Straße]] direkt auf das Haupthaus zuführt.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Heute trägt diese Allee den Namen [[Kastanienallee]]. Das Holztor, welches das Befahren von hier mit Kraftfahrzeugen verhindert, ist erst nach 1980 errichtet worden.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0267688.jpg)</ref> An dieser Allee steht eine Baracke, die im Zweiten Weltkrieg als Lazarett der britischen Besatzungsmacht und heute als [[Vereinsheim (Kastanienallee)|Vereinsheim]] für drei Norder Vereine dient.


Das Linteler Wäldchen ist heute städtischer Besitz und frei zugänglich. Die Anhöhen und der Teich sind noch vorhanden, jedoch ist das Gebiet über die Jahrzehnte verwildert und kaum mehr als Park zu erkennen. Mit dem Bau des [[Jahnplatz|Jahnplatzes]] hat es zudem einen Teil seiner Fläche einbüßen müssen.
Das Linteler Wäldchen ist heute städtischer Besitz und frei zugänglich. Die Anhöhen und der Teich sind noch vorhanden, jedoch ist das Gebiet über die Jahrzehnte verwildert und kaum mehr als Park zu erkennen. Mit dem Bau des [[Jahnplatz|Jahnplatzes]] hat es zudem einen Teil seiner Fläche einbüßen müssen.