Rathaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Neue Rathaus''' ist seit dem Herbst 1883 der Sitz der Norder Stadtverwaltung sowie Sitz des [[Stadtrat|Stadtrates]] und des [[Liste der Bürgermeister der Stadt Norden|Bürgermeisters]]. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. | |||
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Das Grundstück des heutigen Rathauses war Standort eines im 16. Jahrhundert erwähnten Gebäudes. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts war die Immobilie im Besitz des Norder Großbauern [[Sicco Doden Cremer]], der sie an seinen Schwiegersohn, den mennonitischen Prediger [[Laurenz van Hülst]], vermachte.<ref name=":0">Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2001): Norden/Norddeich - Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 72ff.</ref> Dieser ließ den vorhandenen Bau im Jahre 1855 abbrechen und an gleicher Stelle den bis heute erhaltenen Bau als Wohnhaus für sich errichten. Nach dem Tode des Vaters ging das Wohnhaus zunächst in den Besitz von van Hülst's Ehefrau, [[Peta van Hülst]], geb Cremer. Nach ihrem Tod im Jahre 1874 erbte ihr gemeinsamer Sohn [[Sicco Theodor van Hülst]] den prachtvollen Bau.<ref name=":1">[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Huelst.pdf Haddinga, Johann (2007): Biographie des Sicco Theodor van Hülst], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref> | Das Grundstück des heutigen Rathauses war Standort eines im 16. Jahrhundert erwähnten Gebäudes. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts war die Immobilie im Besitz des Norder Großbauern [[Sicco Doden Cremer]], der sie an seinen Schwiegersohn, den mennonitischen Prediger [[Laurenz van Hülst]], vermachte.<ref name=":0">Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2001): Norden/Norddeich - Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 72ff.</ref> Dieser ließ den vorhandenen Bau im Jahre 1855 abbrechen und an gleicher Stelle den bis heute erhaltenen Bau als Wohnhaus für sich errichten. Nach dem Tode des Vaters ging das Wohnhaus zunächst in den Besitz von van Hülst's Ehefrau, [[Peta van Hülst]], geb Cremer. Nach ihrem Tod im Jahre 1874 erbte ihr gemeinsamer Sohn [[Sicco Theodor van Hülst]] den prachtvollen Bau.<ref name=":1">[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Huelst.pdf Haddinga, Johann (2007): Biographie des Sicco Theodor van Hülst], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref> | ||