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Das Gebäude wurde 1576 von [[Egbert Crayers]], einem wohlhabenden Norder Kaufmann, im Stil der Renaissance errichtet. [[Wilhelm Peter Schöningh]], von dem das Gebäude seinen Namen hat, erwarb das Haus im Jahr 1869. Fortan war es beinahe 100 Jahre im Besitz seiner Familie. 1963 verfügte das Norder Bauamt den Abriss des Gebäudes, da das Mauerwerk starke Beschädigungen aufweis. Denkmalschutz spielte zu dieser Zeit leider noch keine Rolle (siehe auch: [[Altstadtsanierung]]). Als Ursache für den Schaden am Mauerwerk wird das Absinken des Grundwasserspiegels sowie der verstärkte Kraftfahrzeugverkehr gesehen.
Das Gebäude wurde 1576 von [[Egbert Crayers]], einem wohlhabenden Norder Kaufmann, im Stil der Renaissance errichtet. [[Wilhelm Peter Schöningh]], von dem das Gebäude seinen Namen hat, erwarb das Haus im Jahr 1869. Fortan war es beinahe 100 Jahre im Besitz seiner Familie. 1963 verfügte das Norder Bauamt den Abriss des Gebäudes, da das Mauerwerk starke Beschädigungen aufweis. Denkmalschutz spielte zu dieser Zeit leider noch keine Rolle (siehe auch: [[Altstadtsanierung]]). Als Ursache für den Schaden am Mauerwerk wird das Absinken des Grundwasserspiegels sowie der verstärkte Kraftfahrzeugverkehr gesehen.


Vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg wurde daraufhin erfolgreich Klage gegen den Abriss eingereicht. Das Verwaltungsgericht hob die Verfügung auf. Das Gebäude gelangte nun in den Besitz von Fürst Wilhelm Edzard zu Innhausen und Knyphausen aus Lütetsburg, der das Gebäude wiederum an [[Veit Wucherpfenning]] verkaufte, der das Gebäude durch umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen vor dem Verfall bewahrte.
Vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg wurde daraufhin erfolgreich Klage gegen den Abriss eingereicht. Das Verwaltungsgericht hob die Verfügung des Bauamtes auf. Das Gebäude gelangte nun in den Besitz von Fürst Wilhelm Edzard zu Innhausen und Knyphausen aus Lütetsburg, der das Gebäude wiederum an [[Veit Wucherpfenning]] verkaufte, der das Gebäude durch umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen vor dem Verfall bewahrte.


Insbesondere auch vor dem Hintergrund der nahezu vollständigen Zerstörung der Stadt Emden gilt das Schöninghsche Haus als der bedeutendste Vertreter unter den an niederländischen Vorbildern orientierten Patrizierhäusern der Renaissance in Ostfriesland. (siehe auch: [[Stadt_Norden#16._Jahrhundert|Geschichte der Stadt Norden im 16. Jahrhundert).
Insbesondere auch vor dem Hintergrund der nahezu vollständigen Zerstörung der Stadt Emden gilt das Schöninghsche Haus als der bedeutendste Vertreter unter den an niederländischen Vorbildern orientierten Patrizierhäusern der Renaissance in Ostfriesland. (siehe auch: [[Stadt_Norden#16._Jahrhundert|Geschichte der Stadt Norden im 16. Jahrhundert]]).


==Beschreibung==
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
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==Siehe auch==
==Siehe auch==