Lateinschule: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 16: | Zeile 16: | ||
|- | |- | ||
|Gründung | |Gründung | ||
| | |um 1511 | ||
|- | |- | ||
|Auflösung | |Auflösung | ||
| | |1567 | ||
|- | |- | ||
|Erhaltungszustand | |Erhaltungszustand | ||
| Zeile 29: | Zeile 29: | ||
|} | |} | ||
__NOTOC__ | __NOTOC__ | ||
Die '''Lateinschule''' war die Vorläuferin des [[Ulrichsgymnasium|Ulrichsgymnasiums]] und befand sich | Die '''Lateinschule''' war die Vorläuferin des 1567 unter [[Edzard II. Cirksena]] gegründeten [[Ulrichsgymnasium|Ulrichsgymnasiums]]. Im Gegensatz zum späteren Gymnasium war sie eine private Schule und befand sich seit etwa 1511 im [[Altes Rathaus|Alten Rathaus]]. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Der Gründung der öffentlichen Lateinschule, aus der später das Ulrichsgymnasium erwuchs, gingen bereits längere Pläne von [[Anna von Oldenburg|Gräfin Anna]], der Mutter von Edzard II., voraus. Sie plante, das "Osterhues" - nicht zu verwechseln mit dem [[Osterburg|Osterhaus]] - zu einem Schulgebäude umzubauen. Das "Osterhues" gehörte zum im Zuge der Reformation säkularisierten (verweltlichten) [[Kloster Norden]] am späteren [[Fräuleinshof]]. Diese Pläne wurden jedoch erst von Edzard II. mit der Gründung der öffentlichen Lateinschule im Jahre 1567 an ihrem bis heute erhaltenen Standort umgesetzt. | |||
Bereits 1511 wird in den Überlieferungen jedoch bereits ein [[Meyster Johan Pipers]] als Lehrer an der Lateinschule angeführt. Diese soll sich im "Rummel", dem Versammlungssaal des [[Altes Rathaus|Altes Rathauses]], befunden haben. Gesichert ist, dass hier spätestens ab 1540 lateinischer Unterricht gegeben worden ist. Es handelte sich jedoch nicht um eine öffentliche, sondern eine private Schule. | |||
==Quellenverzeichnis== | ==Quellenverzeichnis== | ||
Version vom 15. April 2021, 08:47 Uhr
Lateinschule | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| {{#multimaps: | Title = Lateinschule | Text = Gebäude in Norden | center = 53.59473301072477, 7.202452981900832 | circle = 53.59473301072477, 7.202452981900832 : 30 | zoom = 17 | width = 300px | height = 300px
}} | |
| Basisdaten | ||||||||
| Gründung | um 1511 | |||||||
| Auflösung | 1567 | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Am Markt 36
26506 Norden | |||||||
Die Lateinschule war die Vorläuferin des 1567 unter Edzard II. Cirksena gegründeten Ulrichsgymnasiums. Im Gegensatz zum späteren Gymnasium war sie eine private Schule und befand sich seit etwa 1511 im Alten Rathaus.
Geschichte
Der Gründung der öffentlichen Lateinschule, aus der später das Ulrichsgymnasium erwuchs, gingen bereits längere Pläne von Gräfin Anna, der Mutter von Edzard II., voraus. Sie plante, das "Osterhues" - nicht zu verwechseln mit dem Osterhaus - zu einem Schulgebäude umzubauen. Das "Osterhues" gehörte zum im Zuge der Reformation säkularisierten (verweltlichten) Kloster Norden am späteren Fräuleinshof. Diese Pläne wurden jedoch erst von Edzard II. mit der Gründung der öffentlichen Lateinschule im Jahre 1567 an ihrem bis heute erhaltenen Standort umgesetzt.
Bereits 1511 wird in den Überlieferungen jedoch bereits ein Meyster Johan Pipers als Lehrer an der Lateinschule angeführt. Diese soll sich im "Rummel", dem Versammlungssaal des Altes Rathauses, befunden haben. Gesichert ist, dass hier spätestens ab 1540 lateinischer Unterricht gegeben worden ist. Es handelte sich jedoch nicht um eine öffentliche, sondern eine private Schule.
Quellenverzeichnis
- Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Norden, S. 15-29