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In den 1920er Jahren begann er, die Norder Geschichte herauszuarbeiten. Seine Stellung als Gymnasiallehrer (Studienrat) ermöglichte es ihm, sich umfangreiche Materialien aus dem Staatsarchiv in Aurich zu leihen. Sein Vorbild war [[Friedrich Sundermann]], der Jahre vor ihm bereits umfangreiche Werke zur Regionalgeschichte verfasste. In den 1930er Jahren war er er unter anderem an der Veröffentlichung des "Ostfriesenwart", des Mitteilungsblattes der ostfriesischen Heimatvereine, beteiligt. Von 1943 bis 1945 war er Mitglied der Ostfriesischen Landschaft.
In den 1920er Jahren begann er, die Norder Geschichte herauszuarbeiten. Seine Stellung als Gymnasiallehrer (Studienrat) ermöglichte es ihm, sich umfangreiche Materialien aus dem Staatsarchiv in Aurich zu leihen. Sein Vorbild war [[Friedrich Sundermann]], der Jahre vor ihm bereits umfangreiche Werke zur Regionalgeschichte verfasste. In den 1930er Jahren war er er unter anderem an der Veröffentlichung des "Ostfriesenwart", des Mitteilungsblattes der ostfriesischen Heimatvereine, beteiligt. Von 1943 bis 1945 war er Mitglied der Ostfriesischen Landschaft.


Gemeinsam mit seiner Frau [[Lina Cremer]] hatte er zwei Söhne: [[Ufke Cremer (1920)|Ufke Cremer]] und [[Ludwig Cremer]]. Beide fielen im Zweiten Weltkrieg.
Gemeinsam mit seiner Frau [[Lina Cremer]] hatte er zwei Söhne: [[Ufke Cremer (1920)|Ufke Cremer]] und [[Ludwig Cremer]]. Während sein gleichnamiger Sohn bereits im zweiten Monat des Zweiten Weltkriegs starb, erlag sein jüngerer Sohn im Oktober 1945 an den Folgen einer Kriegsverwundung.


Nach seiner Pensionierung fasste Cremer seine zahlreichen Forschungen zusammen und veröffentlichte sie, womit er sich selbst ein Denkmal setzte. Die Ostfriesische Landschaft schreibt ihm zu, dass er zu einem Schlag Menschen gehört, "die aus Bescheidenheit ihr Licht unter den Scheffel stellen und eines Anstoßes bedürfen, um ihr Wissen nicht mit sich sterben zu lassen.".
Nach seiner Pensionierung fasste Cremer seine zahlreichen Forschungen zusammen und veröffentlichte sie, womit er sich selbst ein Denkmal setzte. Die Ostfriesische Landschaft schreibt ihm zu, dass er zu einem Schlag Menschen gehört, "die aus Bescheidenheit ihr Licht unter den Scheffel stellen und eines Anstoßes bedürfen, um ihr Wissen nicht mit sich sterben zu lassen.".