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In einem Gesuch an Gräfin [[Anna von Oldenburg]], damals Herrscherin über Ostfriesland, fordert der Vorstand des Armenverbandes, (auch "Armenvorsteher" genannt) die Erlaubnis, das alte, größtenteils verfallene Brauhaus zum Armenhaus umzubauen. Die Gräfin gab dem Ansinnen statt. Auch die alte Klosterschule konnte als "Gasthausschule" für den Schulbetrieb weitergenutzt werden.
In einem Gesuch an Gräfin [[Anna von Oldenburg]], damals Herrscherin über Ostfriesland, fordert der Vorstand des Armenverbandes, (auch "Armenvorsteher" genannt) die Erlaubnis, das alte, größtenteils verfallene Brauhaus zum Armenhaus umzubauen. Die Gräfin gab dem Ansinnen statt. Auch die alte Klosterschule konnte als "Gasthausschule" für den Schulbetrieb weitergenutzt werden.


Ab 1579 hielten die reformierten Christen hier mit Erlaubnis von Graf [[Johann Cirksena]], dem Bruder von [[Edzard II. Cirksena]] kurze Zeit ihren Gottesdienst ab, bis sie Ende des Jahres von Edzard vertrieben wurden, da dieser die Reformation strikt ablehnte und zudem eine tiefe Feindschaft mit Johann teilte.
Ab 1579 hielten die reformierten Christen hier mit Erlaubnis von Graf [[Johann II. Cirksena]], dem Bruder von [[Edzard II. Cirksena]] kurze Zeit ihren Gottesdienst ab, bis sie Ende des Jahres von Edzard vertrieben wurden, da dieser die Reformation strikt ablehnte und zudem eine tiefe Feindschaft mit Johann teilte.


Im 18. oder 19. Jahrhundert wurde auf dem ehemaligen Klostergelände ein neues Armenhaus, das sogenannte "Wohlfahrtsheim" sowie eine neue Schule, die [[Zingelschule]], erbaut.
Im 18. oder 19. Jahrhundert wurde auf dem ehemaligen Klostergelände ein neues Armenhaus, das sogenannte "Wohlfahrtsheim" sowie eine neue Schule, die [[Zingelschule]], erbaut.