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Ein Jahr nach Bauvollendung begann man mit den Arbeiten an den Außenanlagen. Der alte Holzzaun entlang der Straßenfront zur Osterstraße wurde abgerissen und durch eine kleine Mauer mit aufgesetztem Eisengitter ersetzt. Von einem namentlich nicht bekannten Wohltäter wurden zwei Glocken gestiftet. Hierfür errichtete man den bis dahin noch nicht vorhandenen Glockenstuhl.<ref name=":0" />
Ein Jahr nach Bauvollendung begann man mit den Arbeiten an den Außenanlagen. Der alte Holzzaun entlang der Straßenfront zur Osterstraße wurde abgerissen und durch eine kleine Mauer mit aufgesetztem Eisengitter ersetzt. Von einem namentlich nicht bekannten Wohltäter wurden zwei Glocken gestiftet. Hierfür errichtete man den bis dahin noch nicht vorhandenen Glockenstuhl.<ref name=":0" />


Die erst im Jahr 1890 eingebaute Orgel wurde von Johann Diepenbrock erbaut. Hinzu kommen eine Orgelbühne und ein Orgelgehäuse. Die Anschaffungen können ohne Aufwendungen der Gemeinde geleistet werden. Drei Jahre später beschließt der Kirchenrat den Bau eines hölzernen Taufbeckens.<ref name=":0" />
Die erst im Jahr 1890 eingebaute Orgel wurde vom Norder Orgelbauer [[Johann Diepenbrock]] erbaut. Hinzu kommen eine Orgelbühne und ein Orgelgehäuse. Die Anschaffungen können ohne Aufwendungen der Gemeinde geleistet werden. Drei Jahre später beschließt der Kirchenrat den Bau eines hölzernen Taufbeckens.<ref name=":0" />


Kurz vor dem Ersten Weltkrieg weist die Kirche Schadstellen durch Feuchtigkeit auf und muss daher gründlich überholt und gestrichen werden. Während des Krieges (Juni 1917) musste die Kirche ihre große Glocke an die Rüstungsindustrie abgeben, die das kriegswichtige Material zur Herstellung von Rüstungsgütern einschmolz. Durch Kollekten konnte jedoch zeitnah eine neue angeschafft werden. 1928 wird für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Gemeindemitglieder eine Bronzetafel im Vorraum der Kirche eingeweiht. Erst 1968 bis 1970 wird die Kirche ein weiteres Mal renoviert, sodass der Gottesdienst zeitweise im [[Gemeindehaus (Norddeicher Straße)|evangelischen Gemeindehaus]] an der [[Norddeicher Straße]] stattfinden muss. 1971 werden noch die Mauern isoliert und neu bemalt. Zu Ostern folgt ein neuer Altar sowie eine elektronische Hausorgel im Sommer des Jahres. 1974 wird die Orgelbühne neu erbaut.<ref name=":0" />
Kurz vor dem Ersten Weltkrieg weist die Kirche Schadstellen durch Feuchtigkeit auf und muss daher gründlich überholt und gestrichen werden. Während des Krieges (Juni 1917) musste die Kirche ihre große Glocke an die Rüstungsindustrie abgeben, die das kriegswichtige Material zur Herstellung von Rüstungsgütern einschmolz. Durch Kollekten konnte jedoch zeitnah eine neue angeschafft werden. 1928 wird für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Gemeindemitglieder eine Bronzetafel im Vorraum der Kirche eingeweiht. Erst 1968 bis 1970 wird die Kirche ein weiteres Mal renoviert, sodass der Gottesdienst zeitweise im [[Gemeindehaus (Norddeicher Straße)|evangelischen Gemeindehaus]] an der [[Norddeicher Straße]] stattfinden muss. 1971 werden noch die Mauern isoliert und neu bemalt. Zu Ostern folgt ein neuer Altar sowie eine elektronische Hausorgel im Sommer des Jahres. 1974 wird die Orgelbühne neu erbaut.<ref name=":0" />
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Das Portal krönt ein halbkreisförmiges Maßwerkfenster. Das heutige Kirchengerät stammt aus der Zeit um 1884, ältere Gegenstände aus der Zeit vor dem Kirchenbau sind nicht mehr vorhanden.
Das Portal krönt ein halbkreisförmiges Maßwerkfenster. Das heutige Kirchengerät stammt aus der Zeit um 1884, ältere Gegenstände aus der Zeit vor dem Kirchenbau sind nicht mehr vorhanden.


Die 1890 von Johann Diepenbrock erbaute Orgel verfügt über eine einmanualige, mechanisch gesteuerte Kegellade. Im Jahre 2007 wurde von der Firma Westfälischer Orgelbau S. Sauer aus Höxter-Ottbergen ein neues Instrument erbaut. Dabei blieb der Prospekt Diepenbrocks im Stil des Historismus erhalten. Das neue Instrument verfügt über zwei Manuale und Pedal sowie 1481 Pfeifen. Beim Bau dieser neuen Orgel wurden Windladen, Pfeifenwerk und Spieltisch von der ehemaligen Seifert-Orgel der Pfarrkirche St. Cyriakus in Weeze übernommen.
Die 1890 von [[Johann Diepenbrock]] erbaute Orgel verfügt über eine einmanualige, mechanisch gesteuerte Kegellade. Im Jahre 2007 wurde von der Firma Westfälischer Orgelbau S. Sauer aus Höxter-Ottbergen ein neues Instrument erbaut. Dabei blieb der Prospekt Diepenbrocks im Stil des Historismus erhalten. Das neue Instrument verfügt über zwei Manuale und Pedal sowie 1481 Pfeifen. Beim Bau dieser neuen Orgel wurden Windladen, Pfeifenwerk und Spieltisch von der ehemaligen Seifert-Orgel der Pfarrkirche St. Cyriakus in Weeze übernommen.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==