Bargebur: Unterschied zwischen den Versionen
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Überregionale Beachtung fand Bargebur unter anderem wegen einer der zahllosen Glaubenskonflikte im ausgehenden Mittelalter bzw. der Neuzeit. Nachdem die Reformation | Überregionale Beachtung fand Bargebur unter anderem wegen einer der zahllosen Glaubenskonflikte im ausgehenden Mittelalter bzw. der Neuzeit. Nachdem die Reformation ab 1527 auch Einzug in Norden hielt, beabsichtigte die stetig wachsende [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|evangelisch-reformierte Gemeinde]], eine Kirche innerhalb der Stadtgrenzen von Norden zu errichten. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch bereits von Anfang an am Widerstand der Norder Bürger, welche größtenteils evangelisch-lutherisch waren. Die reformierten Christen mussten ihre Gottesdienste außerhalb der Stadtgrenzen abhalten. Spätestens ab 1559 stellten ihnen die Herren von Lütetsburg ihre Kapelle zur Verfügung, erstmalig [[Unico Manninga]]. | ||
Ab 1677 gestattete Dodo II. zu Innhausen und Knyphausen, Graf von Lütetsburg, den Reformierten, ihre Gottesdienste in Bargebur abzuhalten. Dafür stellte er ihnen den sogenannten [[Olyschlag]] neben der [[Bargeburer Mühle]] zur Verfügung. Der Graf gestattete den reformierten Christen letztlich im Jahr 1680, eine Kirche auf seiner Grundherrschaft zu errichten. Der Baubeginn wird auf den 12. Juli 1680 datiert. Das für den Bau notwendige Land schenkte der Graf der Gemeinde bereits 1679. Die Norder Lutheraner sahen hierin eine Verletzung ihrer Privilegien und versuchten, den Bau der Kirche durch Sabotageaktionen und Überfälle zu verhindern. Der Bau der Kirche kam dadurch gänzlich zum Erliegen. | Ab 1677 gestattete Dodo II. zu Innhausen und Knyphausen, Graf von Lütetsburg, den Reformierten, ihre Gottesdienste in Bargebur abzuhalten. Dafür stellte er ihnen den sogenannten [[Olyschlag]] neben der [[Bargeburer Mühle]] zur Verfügung. Der Graf gestattete den reformierten Christen letztlich im Jahr 1680, eine Kirche auf seiner Grundherrschaft zu errichten. Der Baubeginn wird auf den 12. Juli 1680 datiert. Das für den Bau notwendige Land schenkte der Graf der Gemeinde bereits 1679. Die Norder Lutheraner sahen hierin eine Verletzung ihrer Privilegien und versuchten, den Bau der Kirche durch Sabotageaktionen und Überfälle zu verhindern. Der Bau der Kirche kam dadurch gänzlich zum Erliegen. | ||