Entwässerungsverband Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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- die heutige Leybucht blieb als Teil des niedersächsischen Nationalparks Wattenmeer mit ihrem einzigartigen Salzwiesen-Biotop erhalten. | - die heutige Leybucht blieb als Teil des niedersächsischen Nationalparks Wattenmeer mit ihrem einzigartigen Salzwiesen-Biotop erhalten. | ||
Dabei dient der Verbindungskanal zwischen Leybuchtsiel und Greetsiel ([[Störtebekerkanal]]) zusammen mit dem Speichersee [[Leyhörn]] als Puffer: Wenn die Sielmöglichkeiten am Leysiel nicht ausreichen, pumpen die Schöpfwerke Leybuchtsiel und Greetsiel in diesen Speicher, dessen Volumen für 48 Stunden bei voller Pumpleistung ausgelegt ist. Schon die wenigen Jahre haben gezeigt, dass es ohne Schöpfwerksbetrieb nicht geht. Regenreiche Jahre erfordern dann so manchen Pumptag, der alleine an Stromkosten gut 5.000,00 € verschlingt. Die gesamte technische und Außenanlage wird von einem Schöpfwerksmeister betreut, der – quasi nebenbei – auch für die Passage von Schiffen durch das Leybuchtsiel zuständig ist, die so den historischen Norder Hafen erreichen können. | Dabei dient der Verbindungskanal zwischen Leybuchtsiel und Greetsiel ([[Störtebekerkanal]]) zusammen mit dem Speichersee [[Leysiel|Leyhörn]] als Puffer: Wenn die Sielmöglichkeiten am Leysiel nicht ausreichen, pumpen die Schöpfwerke Leybuchtsiel und Greetsiel in diesen Speicher, dessen Volumen für 48 Stunden bei voller Pumpleistung ausgelegt ist. Schon die wenigen Jahre haben gezeigt, dass es ohne Schöpfwerksbetrieb nicht geht. Regenreiche Jahre erfordern dann so manchen Pumptag, der alleine an Stromkosten gut 5.000,00 € verschlingt. Die gesamte technische und Außenanlage wird von einem Schöpfwerksmeister betreut, der – quasi nebenbei – auch für die Passage von Schiffen durch das Leybuchtsiel zuständig ist, die so den historischen Norder Hafen erreichen können. | ||
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