Popke Fegter: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Jahr 1927 erwarb er zusammen mit Senator [[Carl Stegmann]] und Direktor [[Wilhelm Landmann]] die [[Eisenhütte]]. Daneben war Popke Fegter maßgeblich an der Gründung des [[Entwässerungsverband Norden]] im Jahr 1926 beteiligt, dessen erster [[Obersielrichter]] er wurde. Hier organisierte er zum Wohle der Region den Bau des Abschlussdeiches vor dem [[Norder Tief|Norder Außentief]]. Das [[Leybuchtsiel|neue Siel]] an der [[Leybucht]] bewährte sich bestens, und Überschwemmungen blieben im östlichen [[Norderland]] erstmals 1930 aus. Der Ausbau der Entwässerung über das [[Norder Tief]] erfolgte dann in den Folgejahren. Zwei neue Brücken über das [[Norder Tief|Galgentief]] entstanden, das alte [[Norder Siel]] konnte beseitigt werden. | Im Jahr 1927 erwarb er zusammen mit Senator [[Carl Stegmann]] und Direktor [[Wilhelm Landmann]] die [[Eisenhütte]]. Daneben war Popke Fegter maßgeblich an der Gründung des [[Entwässerungsverband Norden]] im Jahr 1926 beteiligt, dessen erster [[Obersielrichter]] er wurde. Hier organisierte er zum Wohle der Region den Bau des Abschlussdeiches vor dem [[Norder Tief|Norder Außentief]]. Das [[Leybuchtsiel|neue Siel]] an der [[Leybucht]] bewährte sich bestens, und Überschwemmungen blieben im östlichen [[Norderland]] erstmals 1930 aus. Der Ausbau der Entwässerung über das [[Norder Tief]] erfolgte dann in den Folgejahren. Zwei neue Brücken über das [[Norder Tief|Galgentief]] entstanden, das alte [[Norder Siel]] konnte beseitigt werden. | ||
Die Organisation öffentlicher Arbeit in Ostfriesland zur [[Meliorationsverband Norden|Melioration]] ( | Die Organisation öffentlicher Arbeit in Ostfriesland zur [[Meliorationsverband Norden|Melioration]] (Verbesserung der Bodenbeschaffenheit in der Landwirtschaft) half zur Senkung der Arbeitslosigkeit, was den aufstrebenden Nationalsozialisten zuwider lief. Nach deren Machtergreifung musste Fegter unter Denunziationen und Verleumdungen leiden; wohl, weil er über Hermann Göring spottete. Er wurde zeitweise von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) inhaftiert und verlor im Jahr 1936 durch Enteignung, vorangetrieben durch die NSDAP, die Eisenhütte. 1937 gab er sein Amt als Obersielrichter auf und floh im Folgejahr mit seiner [[Maria Fegter]] zunächst nach Wiesbaden. Doch auch hier war er vor den Schikanen der Gestapo nicht geschützt. | ||
Nach dem Tod seiner Frau zog er zu seinem Sohn [[Georg Fegter]] nach Hannover, um sich in dessen Pflege zu begeben. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs kam er nach Norden zurück und starb nach einem Schlaganfall in seinem Haus auf der Osterstraße. Er wurde mit seiner Frau auf dem Friedhof in Grimserum (Gemeinde Krummhörn) beerdigt. | Nach dem Tod seiner Frau zog er zu seinem Sohn [[Georg Fegter]] nach Hannover, um sich in dessen Pflege zu begeben. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs kam er nach Norden zurück und starb nach einem Schlaganfall in seinem Haus auf der Osterstraße. Er wurde mit seiner Frau auf dem Friedhof in Grimserum (Gemeinde Krummhörn) beerdigt. | ||